Bürgerversammlung
Verlegung von Sportplatz geplant

Zahlreiche Anliegen hatten die Benninger Bürger während einer lebhaften, aber sachlich geführten Bürgerversammlung auf dem Herzen. Einer der zentralen Punkte war die Ansiedlung eines Allgemeinmediziners in Benningen. Helmut Högerle erkundigte sich, ob die ärztliche Versorgung im Ort künftig gesichert ist. Bürgermeister Meinrad Bernhard bestätigte, dass mit Susanne Aicher eine junge Ärztin bereit wäre, die Praxis mit kleinen Änderungen zu übernehmen und, dass nun auch eine zweite Bewerbung vorliegt (wir berichteten).

«Die Ärztin hat sich gut eingelebt», bekräftigte Albin Kößler und forderte Bürgermeister und Gemeinderat auf, sich bei der Kassenärztlichen Vereinigung für die Ansiedlung der Ärztin einzusetzen. Bernhard gab zu erkennen, dass er die Besetzung der Arztstelle durch die junge Ärztin für die bessere Lösung hält und deswegen favorisiert.

Kößler erkundigte sich weiter nach der Zukunft des Sportplatzes. «Ich stehe für eine Verlängerung des Vertrages», erläuterte Bernhard. Dies sei für den Sportverein aber keine Zukunftsoption. Im Frühjahr habe der FC Benningen den Antrag gestellt, dass sich die Gemeinde an der Erneuerung der Flutlichtanlage und des Zauns beteiligen soll. Daraufhin habe er bei den Grundstückseigentümern nachgefragt, wie sie zu dieser Investition stehen. Dabei sei deutlich geworden, dass der Wunsch nach einer Verlegung des Sportplatzes vorhanden sei.

«Da könnte man sofort beginnen», erklärte der Rathauschef und verwies darauf, dass im Flächennutzungsplan bereits eine entsprechende Fläche beim Tennisplatz ausgewiesen ist. Zudem würde ein Großteil dieser Flächen der Gemeinde gehören. Bernhard empfahl dem FC Benningen, die vorhandenen Anlagen in nächster Zeit mit geringem Aufwand instand zu halten. Parallel müsse gemeinsam eine Finanzierung des neuen Sportplatzes auf die Beine gestellt werden.

Zuschüsse ausgeschöpft

Christian Schwarz erkundigte sich, was aus der Breitbandanalyse geworden ist. Der Bürgermeister erläuterte, dass die Analyse weitergemeldet worden sei. Da die Zuschüsse ausgeschöpft waren, habe man im Moment nichts versäumt. Zur Bedarfsermittlung soll eine neuerliche Umfrage gemacht werden.

Anschließend soll die Suche nach einem geeigneten Anbieter beginnen. Schwarz bemängelte, dass die Turnhalle oft für Kinder geschlossen sei. Bernhard betonte, dass die Gemeinde «Dauerschließungen» vermeidet. Da die Vereine keine Gebühren für die Hallennutzung zahlen, müsse man jedoch Veranstaltungen zulassen, um Einnahmen sicherstellen zu können. Alfred Maucher regte an, dass eine bessere Lösung für die Schneeräumung des Radwegs entlang der Hammerschmiede und Riedkapelle an der Ortsverbindungsstraße nach Memmingen gefunden werden müsse. Bürgermeister Bernhard berichtete, dass dies ein begleitender Radweg an der Staatsstraße sei. Da der Aufwand zu groß sei, werde der Radweg vonseiten des Landkreises nicht mehr geräumt. Man werde sich in der Sache aber offiziell an das Straßenbauamt wenden. (Weiterer Bericht folgt) (sar)

 

Die Zukunft des Sportplatzes in Benningen kam in der Bürgerversammlung zur Sprache. Foto: Schaupp

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