Amtsgericht
Unterallgäuerin (54) verprasst Vermögen des betreuungsbedürftigen Bruders

Untreue, Geldwäsche und einige andere Taten umfasste die Anklage, wegen der sich ein Paar vor dem Amtsgericht Memmingen verantworten musste. 55 mal hatte sich die Frau am Geld ihres pflegebedürftigen Bruders bedient – Gutes tat sie damit sich selbst und ihrem Ehemann. Am Ende kamen die Eheleute mit Haftstrafen auf Bewährung und Geldauflagen davon.

Die heute 54-jährige Frau und ihr 66-jähriger Ehemann leben im südlichen Unterallgäu. Im Jahr 2014 erlitt der Bruder der Frau einen Schlaganfall. Seitdem ist er behindert, lebt in Betreuungseinrichtungen und braucht einen Rollstuhl. Seine Schwester wurde vom Betreuungsgericht als Betreuerin beauftragt und mit allen Vollmachten – auch dem Zugang zum Vermögen – ausgestattet. Das machte sich die Frau zunutze. 

Wegen Untreue verurteilte das Gericht die Frau zu zwei Jahren Haft mit einer dreijährigen Bewährung.

Mehr über das Thema erfahren Sie in der Dienstagsausgabe der Memminger Zeitung vom 19.03.2019.

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