Blasmusik
Ungerhauser Blasmusikanten glänzen unter ihrem neuen Dirigenten Bernhard Schöllhorn

Das Hauptthema aus dem Präludium des 'Te Deum' (Marc Charpentier), besser bekannt Eurovisionshymne, als Zugabe bildete den passenden Abschluss des gelungenen Jahreskonzerts der Musikkapelle Ungerhausen. Die etwa 200 Besucher verabschiedeten die Musiker mit anhaltendem Beifall. Sie honorierten damit eine überzeugende und überdurchschnittliche Präsentation, die mit der dörflichen Pfarrkirche St. Johann Baptist als Veranstaltungsort einen würdigen Rahmen bot.

Anton Schöllhorn, der im Klangkörper das Tenorhorn spielt, äußerte sich vorbehaltlos positiv zum Konzertort und begründete dies mit der besonderen Atmosphäre und der hervorragenden Akustik. Davon angetan zeigte sich auch Helga Rampp, die sich zudem über die gelungene Aufführung freute.

Konzentration in allen Registern

Freude und Zufriedenheit auch bei Bernhard Schöllhorn: Er ist seit April dieses Jahres musikalischer Leiter der Musikkapelle und das Jahreskonzert war sein überzeugendes Debüt. Er vermochte über die gesamte Dauer der Vorstellung eine positive Spannung zwischen sich und allen Registern herzustellen, führte mit kontrollierter und bestimmter Gestik durch das Konzert, wobei die Musiker ihre hohe Konzentration nicht abflauen ließen.

'Die Freunde von Marsch und Polka sind heute zu kurz gekommen' meinte der Vorsitzende der Kapelle, Thomas Schöllhorn, mit Blick auf das vom Dirigenten kreierte Abendprogramm, das in gewisser Weise dem kirchlichen Umfeld Rechnung trug.

Das alte Kirchenlied 'Herr deine Güte reicht so weit' von August Eduard Grell und der 'Handelian Song' von Georg Friedrich Händel (beide arrangiert von Robert van Beringen) stellten sich als Vertreter des geistlichen Musikguts vor. Das durchgehend sinfonische Mittelstufenprogramm präsentierte mit Slovenia von Alfred Bösendorfer den absoluten Höhepunkt mit großen Anforderungen an den Klangkörper, der diesen vollauf gerecht wurde.

Harmonisches und technisch nahtloses Zusammenwirken der Register und das 'Ausspielen' einer überdurchschnittlichen Klangfülle erwiesen dabei als besondere Stärken der Musikkapelle Ungerhausen.

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