Special Ostern ÜBERSICHT

Projekt
Startschuss in Ottobeuren gefallen: Zweifach-Sporthalle wird gebaut

Die Arbeiten für die neue Zweifach-Sporthalle beim Schulzentrum Ottobeuren haben begonnen. Nach den Erd- und Kanalarbeiten soll demnächst das Fundament gelegt und die Halle Ende Oktober aufgerichtet werden. Ostern 2013 soll die neue Sportstätte fertig sein.

Bei einem Ortstermin an der Baugrube nördlich des Stadions ging Bürgermeister Bernd Schäfer zunächst auf den verspäteten Baubeginn ein. Dieser habe sich durch den Konkurs einer mit dem Hallenbau beauftragten Mannheimer Firma ergeben. Jetzt werde die Halle in Massiv- und Stahl-Systembauweise von heimischen Firmen erstellt und komme nicht teurer als die Fertigbauhalle, so Schäfer. Die Kosten liegen demnach wie veranschlagt bei rund 2,5 Millionen Euro. Es sei der letzte Neubau für die Schulen. Er freue sich, dass der Landkreis und die Gemeinden der Verwaltungsgemeinschaft das Projekt mittragen.

Landrat Hans-Joachim Weirather unterstrich die Bedeutung des Schulsports und die Bereitstellung der dafür nötigen Infrastruktur. Die Halle sei ein wichtiger Baustein der geplanten Generalsanierungen aller Schulen. Obwohl sie möglichst kostengünstig und wirtschaftlich erstellt werden solle, sprach sich der Landrat gleichzeitig für eine 'vernünftige Gestaltung' der Halle aus.

Wie Architekt Klaus Huber sagte, habe die neue 1000 Quadratmeter große Halle ein den Normen entsprechendes, vollwertiges Handball-Spielfeld. Dieses sei größer als das in der bestehenden Doppelturnhalle und in der Fläche gleich groß wie die Dreifach-Turnhalle, habe aber nur einen Trennvorhang.

Anpassung an benachbartes Wohngebiet

Anfahrt und Zugang zum Versorgungstrakt sind von Osten her geplant. Dort entstehen auch die Parkplätze. Durch den abgetragenen Hang passe sich das acht Meter hohe Gebäude in das benachbarte Wohngebiet ein, so Schäfer. Zu den zahlreichen Wohnwagen, die um das Gelände herum stehen, sagte er, die Gemeinde habe den Platz einige Tage den Sinti und Roma zur Verfügung gestellt. Es gehe dabei um eine 'kommunale Verpflichtung zum Schutz von Minderheiten'.

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