Gastronomie
Stadt Memmingen verzichtet auf die Hälfte der Sondernutzungsgebühr

Restaurant (Symbolbild).
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Die Stadt Memmingen verzichtet 2020 auf die Hälfte der fälligen Sondernutzungsgebühren für die Bewirtschaftung von Außenflächen. Das hat der Stadtrat in der jüngsten Plenumssitzung einstimmig entschieden.

Stadt verzichtet auf über 20.000 Euro

Damit möchte die Stadt die Gastronomie-Branche unterstützen, die unter der Corona-Pandemie "wirtschaftlich besonders leidet", heißt es in einer Pressemitteilung der Stadt. Komplett kostenfrei für die Gastronomen ist zudem die Corona-bedingte Erweiterung ihrer Außenflächen, die die Stadt im Frühsommer ermöglicht hatte. Durch den Stadtratsbeschluss verzichtet die Stadt insgesamt auf Gebühren in Höhe von rund 21.500 Euro.

Gebühren bemessen sich nach Größe und Lage

Die Sondernutzungsgebühr für die Außenflächen der Cafés und Restaurants wird als Jahresgebühr in der Regel zum 15. Mai eines Jahres fällig, informierte Stadtkämmerer Gunther Füßle die Stadträtinnen und Stadträte. Die Gebühren bemessen sich nach der Flächengröße und der konkreten Lage. In diesem Jahr wurde den Gastronomen die Gebühr nach Angaben der Stadt bislang gestundet, die Hälfte der Sondernutzungsgebühr wird nun am 1. Dezember 2020 fällig.

Gestundet wurden bislang Corona-bedingt auch die Sondernutzungsgebühren für im Außenbereich aufgestellte Warenkörbe des Einzelhandels. Diese Gebühr wird nun auch zum 1. Dezember fällig.

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