Informationsveranstaltung
Staatssekretär Franz Josef Pschierer stellt in Ottobeuren neuen Energieatlas vor

Finanzstaatssekretär Franz Josef Pschierer hat gestern bei einer Informationsveranstaltung zum Ausbau erneuerbarer Energien in Schwaben im Ottobeurer Ortsteil Ollarzried den Energieatlas Bayern vorgestellt.

Ollarzried war wegen seiner Vorreiterrolle bei der Nutzung von Windkraft ausgewählt worden: Die erste Windkraftanlage wurde dort im Jahre 1999 errichtet; derzeit wird die siebte gebaut. Ottobeuren liege mit 47 Prozent Anteil regenerativer Energien, gemessen am Eigenverbrauch, 'weit über der bayerischen Vorgabe', informierten Bürgermeister Bernd Schäfer und der Ottobeurer Umweltbeauftragte Helmut Scharpf.

Die Staatsregierung unterstütze derartige Initiativen, so Pschierer. Das Ziel seien zehn Prozent Windkraft bis 2020/21. Der Energieatlas biete hierbei vielfältige Informationen und stehe jedem Bürger mit Vermessungsdaten und Luftbildern als kostenfreie Informationsplattform zur freien Verfügung.

'Große Zweifel an den ehrgeizigen Zielen'

Georg Honold jun., Geschäftsführer der Honold Windkraft Altusried, hegt 'große Zweifel, ob die ehrgeizigen Ziele' der bayerischen Staatsregierung unter derzeitigen Bedingungen erreichbar seien, wenn sich 'nicht grundlegend' etwas ändere. Die Bevölkerung müsse 'viel besser informiert und eingebunden' werden, so Honold.

Das Geld der Bürger sollte in der Region gehalten werden, sagte Jürgen Ganz (VenSol Neue Energien Babenhausen) und forderte die Beteiligung der Bürger an neuen Windkraftanlagen ein. Er sprach von etwa fünf Prozent Rendite.

Der Bürgermeister von Haldenwang und stellvertretender Oberallgäuer Landrat Anton Klotz forderte 'bei immer höheren Anlagen' ein Überdenken der Richtwerte für die Abstandsflächen zwischen Windrädern und Wohnbebauung. Er sei für eine Konzentrierung. Denn man wolle das Allgäu sicher nicht 'verspargeln'. (bum)

Weitere Informationen gibt es im Internet unter der Adresse

www.energieatlas.bayern.de

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