Interview
Seit 50 Jahren gibt es die «Freunde der Benediktinerabtei Ottobeuren»

Mit einem Pontifikalamt und einem Festakt feiert die «Vereinigung der Freunde der Benediktinerabtei Ottobeuren» am kommenden Sonntag ihren 50. Geburtstag. Klaus-Peter Mayr sprach mit Abt Paulus Weigele über die Unterstützung, die das Kloster von den Freunden erhält.

Abt Paulus, inwiefern profitiert die Benediktinerabtei von der «Vereinigung der Freunde der Benediktinerabtei»?

Abt Paulus: Sie unterstützen dankenswerterweise unsere Arbeit. Wir haben ja ein reiches geistesgeschichtliches und kulturelles Erbe. Das wollen wir bewahren, pflegen und den Menschen zugänglich zu machen.

Welche konkreten Projekte haben die Freunde der Abtei in der Vergangenheit unterstützt?

Abt Paulus: Die Liste ist lang. Ein paar Beispiele: Wir werden unterstützt bei der Restaurierung der Klostergemälde, bei der Pflege von Messgewändern, bei der Erneuerung der Barockkrippe, bei der Betreuung unseres Archivs, bei der Herausgabe wissenschaftlicher Werke zur Geschichte unseres Klosters, bei der Renovierung der Marienorgel in der Basilika oder bei der jährlich stattfindenden Ottobeurer Studienwoche.

Große Unterstützung erfuhren wir zur Innenrenovation der Basilika Anfang der 1960er Jahre und auch bei der Einrichtung der Tagungs- und Begegnungsstätte. Es gibt immer etwas zu tun, es endet nie.

Wieviel Geld steuern die Freunde jährlich bei?

Abt Paulus: Jährliche Summen zu benennen, ist schwierig. In den vergangenen zehn Jahren waren es insgesamt rund 250 000 Euro.

Welches Projekt liegt Ihnen in den kommenden Jahren am Herzen?

Abt Paulus: Die beiden Barockorgeln im Chor der Basilika stehen zur Renovierung an.

Wann soll das geschehen?

Abt Paulus: Ich wünsche mir inniglich, dass sie bis zur 1250-Jahr-Feier im Jahr 2014 renoviert sind.

Was wäre, wenn es die Freunde der Benediktinerabtei nicht gäbe?

Abt Paulus: Oh Gott, da könnten wir vieles nicht verwirklichen! Die Freunde sind für unser Kloster ein Segen.

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