Gemeinderat
Schulverwaltung in Aitrach zieht um

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Die Rektorenwohnung in der Alten Schule in Aitrach aus dem Jahr 1910 soll zum Rektorat mit Sekretariat und Lehrerzimmer umgebaut werden. Das hat der Gemeinderat einstimmig beschlossen. Notwendig wird die etwa 100 000 Euro teure Maßnahme aufgrund eines Sturmschadens am Dach des alten Verwaltungsgebäudes im vergangenen Dezember.

Nach dem Sturmschaden erstellte das Architekturbüro Metzger und Welte eine Kostenschätzung, die sowohl die Dacherneuerung als auch eine notwendige Sanierung des Gebäudes beinhaltete. Die Schätzungen lagen bei 110 500 Euro.

Momentan arbeitet die Schulverwaltung im provisorisch abgedichteten Gebäude. Die Verwaltung kam schließlich zu dem Schluss, den kostengünstigeren Umbau in Angriff zu nehmen und das geschädigte Gebäude abzureißen.

Die alte Rektorenwohnung werde nicht mehr gebraucht, so Bürgermei-ster Thomas Kellenberger, sie sei im Laufe der Jahre immer wieder vermietet worden. Zuletzt sei die Unterbringung einer Asylbewerberfamilie geplant gewesen, dazu sei es jedoch nicht gekommen. Den Umbauplan habe man auch mit der Schule abgestimmt. 'Wir erhalten ein zeitgemäßes Rektorat für die nächsten 20 Jahre', so der Rathauschef.

Einverständnis gegeben

Architekt Christian Welte erläuterte dem Gremium die Umbaupläne der Fünf-Zimmer-Wohnung im Obergeschoss der Alten Schule. Schulleiterin Katrin Pritzl gab ihr Einverständnis – mit dem Hinweis, dass ein Besprechungsraum fehle. Hierfür wurde eine Lösung in Aussicht gestellt.

Unbeantwortet bleibt vorerst die Frage von Ratsmitglied Helmut Schmaus, wie es denn mit einem behindertengerechten Zugang nach dem Umbau aussehe. Die Argumente, auch die Restschule sei nicht behindertengerecht, ebenso wenig wie das Rathaus, stellten den Mooshauser Gemeinderat nicht zufrieden.

Nach den Ausschreibungen soll im Herbst mit dem Umbau begonnen werden. Der Umzug soll im Frühjahr 2013 erfolgen. Dann hat auch das alte Verwaltungsgebäude aus den 1960er Jahren ausgedient und wird für rund 20 000 Euro abgerissen. Auch diese Finanzierung segneten die Räte ab. 50 000 Euro werden heuer, weitere 50 000 Euro im kommenden Jahr in den Haushalt eingestellt.

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