Viele helfende Hände
Schülerinnen und Schüler packen beim Umzug der Goldhofer-Kita mit an

Unterstützt von einer Schulklasse der Sebastian-Lotzer-Realschule zog die Goldhofer-Kita kürzlich in ihre neuen Räumlichkeiten um.
  • Unterstützt von einer Schulklasse der Sebastian-Lotzer-Realschule zog die Goldhofer-Kita kürzlich in ihre neuen Räumlichkeiten um.
  • Foto: U. Haußmann-Schloßer
  • hochgeladen von Jana Pfeiffer

Memmingen (mja).

Was fällt uns zum Stichwort „Umzug“ alles ein? Kisten packen, schleppen, wieder auspacken, Möbel aufbauen, putzen – die To-do-Liste scheint schier endlos. Angesichts unserer persönlichen Erfahrungen türmt sich der Umzug einer ganzen Kindertagesstätte zu einem organisatorischen und logistischen Großprojekt auf. Nicht nur in Bezug auf die vielen Umzugskartons.

Damit der Kindergarten-Betrieb störungsfrei weiterlaufen kann, bedarf es also einer guten Vorbereitung – und vieler helfender Hände, die tatkräftig anpacken. So geschehen beim Umzug der Karoline-Goldhofer-Kindertagesstätte in ihre neuen Räumlichkeiten in Amendingen. In seinem schier unermüdlichen Einsatz wurde das Kita-Team von zahlreichen Eltern, den Hausmeistern der Stadt und sogar von einer Schulklasse unterstützt. „Diesen Vorschlag hat uns Markus Pfeilschifter gemacht“, erzählt Ursula Karst, Leiterin der Goldhofer-Kita. „Er ist Vater eines unserer Kindergarten-Kinder und Lehrer an der städtischen Realschule.“

Gesagt, getan: Nach Rücksprache mit dem Schulleiter der Sebastian-Lotzer-Realschule, Harald Rehklau, konnte das Sozialprojekt „Kita-Umzug“ beginnen. Mitte Mai war es dann soweit: Die Klasse 10b „rückte“ mit Lehrerin Ursula Haußmann-Schloßer in der Kita an. Nach einer kurzen Einweisung wurden die Aufgaben verteilt. Kisten auspacken, Möbel und Sportgeräte auf- oder Kinderwagen zusammenbauen: In nur einem halben Tag hatten die jungen Leute alles erledigt und wurden für ihren Einsatz mit einer leckeren Brotzeit belohnt. „Toll, was die Schüler als Team geschafft haben“, ist Haußmann-Schloßer stolz auf ihre Klasse. „Und Spaß gemacht hat es ihnen auch.“

„Wir sind so dankbar für diese Unterstützung“, resümiert Karst, froh darüber, dass sie und ihr Team nach zwei Zwischenstationen im Kindergarten Steinheim und dem Pfarrheim Amendingen nun am Ziel sind. „Das war im wahrsten Sinne eine bewegte Zeit und dank der Schülerinnen und Schüler ist viel geschafft.“

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