Straßenbeleuchtung
Ottobeurer SPD gegen Nachtabschaltung der Straßenbeleuchtung

Im November läuft in Ottobeuren die Probezeit der neuen Lichtregelung aus. Wie berichtet werden die Straßenlaternen momentan zwischen 1 und 5 Uhr ausgeschaltet. Gründe hierfür sind Energieeinsparungen und Umweltschutz.

Um die Meinung der Bürger zu diesem Thema einzuholen, soll Ende September eine Bürgerbefragung durchgeführt werden. Die Ergebnisse sollen dem Gemeinderat als Entscheidungshilfe dabei dienen, wie die Nachtabschaltung künftig gehandhabt wird. In einer Pressemitteilung hat der Ottobeurer SPD-Ortsverband nun mitgeteilt, warum sie eine nächtliche Laternenabschaltung für den falschen Weg hält.

<< Wir wollen, dass die Bürger sicher und unfallfrei nach Hause kommen und zwar in jedem Bereich unseres Ortes. Das geht im Dunkeln nicht >>, heißt es in dem Schreiben. Es gebe viele Ottobeurer, die im Dunkeln raus müssten: << Viele fahren früh zur Arbeit oder kommen spät zurück. >> Dazu gehörten beispielsweise Arbeitnehmer im Schichtdienst, Zeitungsausträger, Notarzt, ambulante Krankenpflege, Polizei oder Rettungsdienste.

Wie die SPD weiter schreibt, parken viele Bürger ihr Auto am Straßenrand. Die Gemeinde Ottobeuren habe sich mit den sogenannten Laternenringen rechtlich abgesichert. Bei diesem Ring handelt es sich um einen weiß-rot-weiß-gestreiften Aufkleber. Er signalisiert dem Autofahrer, dass eine Straßenlaterne nicht die ganze Nacht über brennt.

Ist eines der geparkten Autos an einem Unfall beteiligt und war kein Standlicht eingeschaltet, haftet der Halter des Fahrzeugs laut SPD mit mindestens 50 Prozent.

<< Das hat uns bestärkt, nach Wegen zu suchen, Energie einzusparen, ohne die Sicherheit der Bürger zu gefährden >>, so die SPD. Darum sei sie für eine Umrüstung der Laternen auf LED-Leuchten im ganzen Ort. So ließen sich knapp 50 Prozent der Energiekosten einsparen, ohne dass eine einzige Straßenlaterne ausgeschaltet werden müsste. Da sich LED-Leuchten dimmen lassen, seien zusätzliche Einsparungen möglich.

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