Gemeinderat
Neuer Anlauf für Rathaussanierung in Pleß

Der Plesser Gemeinderat nimmt in Sachen Sanierung des Rathauses einen zweiten Anlauf. Im Jahr 2009 hatte das Gremium die Ausbaupläne im Zuge eines Bürgerbegehrens zunächst auf Eis gelegt. 'Die Kirchenverwaltung hat Interesse an einer finanziellen Beteiligung', berichtete Bürgermeister Peter Lessmann in der jüngsten Gemeinderatssitzung. Demnach würde sich die Kirchenverwaltung gegen eine Nutzungsvereinbarung für den Pfarrsaal an der Sanierung des Rathauses und den Unterhaltskosten für den Pfarrsaal beteiligen. Nach Angaben von Lessmann werden solche Modelle in anderen Gemeinden bereits praktiziert. Zudem würde die Diözese Augsburg dem zustimmen.

Weiter erläuterte Lessmann das künftige Raumkonzept. Demnach soll der östliche Teil des Rathauses der Gemeinde zur Verfügung stehen. Dabei wäre die Gemeindeverwaltung wie bisher im Untergeschoss untergebracht. Der Sitzungssaal des Gemeinderats soll in einem ehemaligen Klassenzimmer im Obergeschoss untergebracht werden.

Lessmann fügte an, dass die Platzverhältnisse im derzeitigen Sitzungssaal zu beengt seien. Der jetzige Pfarrsaal im Obergeschoss des Rathauses soll nach der Sanierung vom katholischen Frauenbund genutzt werden. Die ehemalige Lehrerwohnung im Erdgeschoss könnte dann künftig den neuen Pfarrsaal beherbergen.

Gut frequentierte Räume

Der Rathauschef regte an, dass auch die katholische Landjugend und die Mutter-Kind-Gruppe, die beide noch im Benefiziatenhaus untergebracht sind, den neuen Pfarrsaal nutzen könnten. Gemeinderätin Petra Walser vermutete, dass das Benefiziatenhaus dann unter Umständen sogar frei werden könnte. Ziel müsse es sein, den Nutzungsbedarf der kirchlichen Gruppierungen auf wenige, aber gut frequentierte Räume einzugrenzen. Der neue Pfarrsaal könne von allen kirchlichen Institutionen genutzt werden.

Ratsmitglied Rose Maria Bechter meinte, dass sich bei der Raumbelegung Platz- und Organisationsprobleme ergeben könnten. Sie fragte an, ob der Frauenbund-Raum bei der Gemeinde angesiedelt ist oder besser der Obhut der Kirchenverwaltung zugeschlagen werden sollte. Bürgermeister Lessmann antwortete, dass der Frauenbund dies zunächst mit der Kirchenverwaltung klären müsse.

Das Ratsgremium sprach sich abschließend einstimmig dafür aus, die Kirchenstiftung an den Umbau- und Sanierungskosten des Rathauses und den Unterhaltskosten für den Pfarrsaal zu beteiligen. Zudem beschlossen die Räte einhellig, eine Vorentwurfsplanung mit Kostenschätzung in Auftrag zu geben.

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