Elektrifizierung
Memminger müssen sich im Juni vom Eisernen Steg trennen

Im Juni beginnen am Memminger Bahnhof die Arbeiten im Zuge der Elektrifizierung. Der Eiserne Steg, für dessen Erhalt sich Stadträte und auch viele MZ-Leser ausgesprochen hatten, verschwindet dann aus dem Stadtbild. Die Deutsche Bahn errichtet an seiner Stelle eine neue Fußgängerbrücke.
  • Im Juni beginnen am Memminger Bahnhof die Arbeiten im Zuge der Elektrifizierung. Der Eiserne Steg, für dessen Erhalt sich Stadträte und auch viele MZ-Leser ausgesprochen hatten, verschwindet dann aus dem Stadtbild. Die Deutsche Bahn errichtet an seiner Stelle eine neue Fußgängerbrücke.
  • Foto: Brigitte Hefele-Beitlich
  • hochgeladen von Camilla Schulz

Endgültig müssen sich die Memminger in etwa drei Monaten vom Eisernen Steg verabschieden. Im Juni beginnen am Bahnhof die Bauarbeiten für die Elektrifizierung der Strecke Buchloe-Lindau und die markante Fußgängerbrücke wird demontiert: Dies teilt ein Sprecher der Deutschen Bahn, zuständig für Großprojekte in Bayern, auf Anfrage mit. Zu einem früheren Zeitpunkt war der April als Startzeitpunkt genannt worden – dies hatte im Dezember bei der Entscheidung des Bausenats für den Abbau des Stegs mit Ursprung im Jahr 1889 eine maßgebliche Rolle gespielt.

Entscheidung aus Zeitdruck

Zahlreiche Stadträte hatten massiv auf einen Erhalt beziehungsweise Wiederaufbau gedrängt und dabei unter anderem die prägende Wirkung für das Stadtbild ins Feld geführt – eine Position, die auch viele Teilnehmer bei einer Leser-Aktion der MZäußerten. Die Entscheidung für den Abbau war im Bausenat letztlich angesichts von Zeitdruck gefallen – und der damit fehlenden Gelegenheit, andere Lösungen zu suchen.

Mehr über das Thema erfahren Sie in der Donnerstagsausgabe der Memminger Zeitung vom 21.03.2019.

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Autor:

Verena Kaulfersch aus Kempten

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