Große Hilfe in Zeiten der Krise
Memmingens Oberbürgermeister würdigt Einsatz von Dr. Jan Henrik Sperling als Versorgungsarzt

Oberbürgermeister Manfred Schilder dankte Dr. Jan Henrik Sperling für seinen Einsatz als Versorgungsarzt bei der FüGK der Stadt Memmingen. Im Bild (v.l.): Thomas Schuhmaier, Leiter der FüGK, Dr. Jan Henrik Sperling, OB Manfred Schilder, Andreas Land, stv. Leiter der FüGK und Rainer Wölfle, FüGK.
  • Oberbürgermeister Manfred Schilder dankte Dr. Jan Henrik Sperling für seinen Einsatz als Versorgungsarzt bei der FüGK der Stadt Memmingen. Im Bild (v.l.): Thomas Schuhmaier, Leiter der FüGK, Dr. Jan Henrik Sperling, OB Manfred Schilder, Andreas Land, stv. Leiter der FüGK und Rainer Wölfle, FüGK.
  • Foto: Alexandra Wehr/ Pressestelle Stadt Memmingen
  • hochgeladen von Stephanie Eßer

Rund zweieinhalb Monate organisierte Dr. Jan Henrik Sperling ab 31. März als Versorgungsarzt bei der Führungsgruppe Katastrophenschutz (FüGK) in Memmingen die Behandlung von Patientinnen und Patienten mit Corona-Verdacht. Dazu hatte die FüGK innerhalb weniger Tage eine Infektpraxis im Maximilian-Kolbe-Haus eingerichtet. "Für Ihren enormen Einsatz als Versorgungsarzt möchte ich Ihnen im Namen der Stadt Memmingen sehr herzlich danken", würdigte Oberbürgermeister Manfred Schilder die Leistung des Allgemein-, Notfall- und Palliativmediziner Dr. Sperling bei einer Feierstunde im Rathaus.

Eine wichtige Aufgabe des Versorgungsarztes war die Planung von Maßnahmen, um die ärztliche Grundversorgung in Memmingen im Katastrophenfall zu sichern. Zudem unterstützte er die FüGK bei der Verteilung von Schutzausrüstung an die Arztpraxen. Dr. Sperling führte Abstriche in der Infektpraxis durch und er war ärztlicher Koordinator der durch Hausarztpraxen angewiesenen Covid-19-Tests in der zentralen Teststation in der Stadionhalle. Das Amt des Versorgungsarztes hatte er bis zur Aufhebung des Katastrophenfalles in Bayern am 19. Juni inne. "Bis heute stehen Sie uns mit Rat und Tat zur Seite, das ist sehr wertvoll für die Stadt Memmingen", betonte der Oberbürgermeister. Unterstützt wurde Dr. Sperling von Hausarzt und Internist Dr. Knud Kureck.

Von den 57 Personen mit bestätigter Sars-CoV-2-Infektion in Memmingen sind mittlerweile alle wieder genesen. Für ein mögliches zukünftiges Infektionsgeschehen bereiten sich die Kassenärztliche Vereinigung und die Hausarztpraxen in Memmingen vor. "Im Moment läuft es so, dass kranke Patientinnen und Patienten in den niedergelassenen Praxen getestet werden. Für den Ablauf in der Praxis stellt das aber eine große Herausforderung dar", erläuterte Dr. Sperling. "Wir suchen derzeit nach einer praktikablen Lösung." Reihenuntersuchungen, etwa von KiTa-Personal oder Lehrerkollegien, werden vom Gesundheitsamt angewiesen und von Vertragsärzten unter den niedergelassenen Medizinern durchgeführt.

Coronavirus im Unterallgäu: die aktuelle Lage

Kommentare

online discussion

Sie möchten kommentieren?

Sie möchten zur Diskussion beitragen? Melden Sie sich an, um Kommentare zu verfassen.

Diskussion schließen

Hinweis: Der Autor wird vom System benachrichtigt

add_content

Sie möchten selbst beitragen?

Melden Sie sich jetzt kostenlos an, um selbst mit eigenen Inhalten beizutragen.

© Allgäuer Zeitungsverlag GmbH / rta.design GmbH

Powered by PEIQ

Karte einbetten

Abbrechen

Video einbetten

Es können nur einzelne Videos der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Playlists, Streams oder Übersichtsseiten.

Abbrechen

Social-Media Link einfügen

Es können nur einzelne Beiträge der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Übersichtsseiten.

Abbrechen

Beitrag oder Bildergalerie einbetten

Abbrechen

Schnappschuss einbetten

Abbrechen