Beschluss
Marktgemeinderat Ottobeuren segnet Finanzierungsplan des Kunerth-Museums ab

Der Marktgemeinderat Ottobeuren hat mit drei wichtigen Entscheidungen das Projekt «Museum für zeitgenössische Kunst - Diether Kunerth» weiter vorangebracht. Zugestimmt wurde, wenn auch nur mehrheitlich (15:5), der aktualisierten Kostenberechnung von 4,7 Millionen Euro und dem Finanzierungsplan sowie kleinen, von Architekt Fabian Lohrer erläuterten Änderungen in der Planung.

In nicht öffentlicher Sitzung wurden laut Bürgermeister Bernd Schäfer Auftragsvergaben von der Genehmigungs- und Werkplanung bis zur Bauleitung genehmigt. Damit beauftragt wurde Projektsteuerer Max Meixner, der in Ottobeuren schon den Schulerweiterungsbau begleitet hatte.

Kritik an Kostenschätzung

Zuvor hatte sich in der öffentlichen Debatte die Kritik an der aktuellen Kostenschätzung von 4,7 Millionen Euro festgemacht. Nach Otto Wanner (Freie Wähler) sei man bei ersten Zuschussanträgen von 4,4 Millionen ausgegangen. Im Februar seien die Kosten auf rund 5 Millionen hochgeschnellt und jetzt vom Projektsteuerer wieder << heruntergespart >> worden. Er wolle eine Deckelung bei 4,5 Millionen, << weil es uns zu entgleiten droht. >>

Fraktionskollegin Edeltraud Rodegast fragte nach der Notwendigkeit der teuren Haustechnik, und Helmut Scharpf forderte ein Betreiberkonzept. Karl Erdle wollte eine Reserve von 200000 Euro gleich streichen, die Meixner zur Abfederung unvorhergesehener Risiken wie zum Beispiel in der alten Bausubstanz unbedingt einforderte. Bei dem nach seinen Worten << sehr soliden und gut geplanten Projekt >> zeigte sich Meixner aber stark überzeugt, den von seinem Büro stringent nach unten berechneten Kostenrahmen von 4,5 Millionen einhalten zu können: << Sie haben das Potenzial, daraus eine tolle Sache zu machen. >>

Auf Schäfers Anregung wurde dann die Kostengenehmigung um eine Selbstverpflichtung ergänzt, wonach das Gremium die Reserve << nicht für Sonderwünsche missbrauchen >> dürfe. Der Bürgermeister betonte außerdem, dass Meixner bereits mit seiner Arbeit am Schulerweiterungsbau überzeugt habe.

<< Die 4,7 Millionen müssen stehen >>, forderte auch Markus Albrecht von der CSU. Er gab zu bedenken, dass die Gemeinde mit ihrer 1,1 Millionen-Beteiligung ein großes Projekt verwirklichen könne und << Zuschüsse von 3,5 Millionen generiere. >>

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