Kirche
Landkreis dankt Ordensleuten beim Unterallgäuer Ordenstag für großes Engagement

Mit dem Unterallgäuer Ordenstag drückt der Landkreis seit 20 Jahren seine besondere Wertschätzung für die Ordensleute und deren Wirken aus. Heuer folgten rund 80 Ordensleute aus dem gesamten Unterallgäu der Einladung von Landrat Hans-Joachim Weirather in die Benediktinerabtei nach Ottobeuren.

Zum Auftakt gab es ein Orgelkonzert und eine Vesper in der Basilika. Nach dem Empfang im Kaisersaal, mit einem Vortrag über die Katholische Jugendfürsorge, lud der Landrat zum Buffet. << Möge dieser Abend uns heute die Begegnungen schenken, die uns stärken, den Weg weiter zu gehen, denn wir im Kloster müssen ja bis 90 jung bleiben. >>

Mit Witz und Ironie hinsichtlich der sinkenden Anzahl der Ordensleute begrüßte Hausherr Abt Paulus Weigele die Ordensfrauen und -männer im Kaisersaal. In einem << Rahmen, der schöner nicht sein könnte >>, wie Gastgeber Landrat Hans-Joachim Weirather es nannte, bedankte er sich von ganzem Herzen bei den Ordensleuten << für all ihr wertvolles Tun für den Landkreis Unterallgäu und weit darüber hinaus, für uns alle und für die Gesellschaft insgesamt. >>

Als Sprachrohr für den verhinderten Domkapitular Prälat Dr. Bertram Meier, Ordensreferent der Diözese Augsburg, verlas Weirather dessen Grußwort. Darin würdigt Meier besonders die Verdienste der Ordensfrauen. Oft gelänge es ihnen, in gesellschaftliche Bereiche vorzudringen, wo Kleriker keinen Zugang hätten. Außerdem leisteten sie eine großartige Arbeit in der Erziehung, der Caritas und der Bildung. Ihre Dienste seien mit Geld nicht zu bezahlen, für ihn seien sie die << Goldstücke der Kirche. >>

Von den segensreichen Einrichtungen der Katholischen Jugendfürsorge der Diözese Augsburg (KJF) berichtete deren Vorsitzender Domvikar Prälat Günter Grimme in seinem Vortrag. Als ein Verein, dem die Sorge um die Jugend am Herzen liegt, wurde der KJF vor 100 Jahren von Bischof Maximilian von Lingg gegründet.

Mittlerweile beschäftigt die KJF Augsburg rund 3300 Mitarbeiter in 70 Einrichtungen, berät und begleitet jährlich annähernd 60000 Menschen und ist in mehreren Fachbereichen tätig: Medizin, Kinder- und Jugendhilfe sowie Berufliche Bildung und Integration.

Ob in den verschiedenen Beratungsstellen, den Ausbildungseinrichtungen, Schulen, Kinderkrippen und Kindergärten, den Kinder- und Jugendzentren oder den heil- und sonderpädagogischen Einrichtungen: << Wir fördern, unterrichten, qualifizieren und fühlen uns vor allem für die verantwortlich, die am Rand der Gesellschaft stehen - unabhängig von Konfession, Rasse oder Weltanschauung >>, versicherte Grimme.

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