Online-Gesprächsreihe der Jusos Memmingen-Unterallgäu
Kunst und Politik

3Bilder

Redaktioneller Hinweis: Dies ist ein Heimatreporter-Beitrag. Er spiegelt die Meinung des Verfassers wider.

Kunst und Politik - für die einen eine gefährliche Mischung, für die anderen unzertrennlich und für dritte überhaupt kein Paar. Schließlich sei Kunst schön und/oder unterhaltsam. Mehr aber bitte auch nicht!

In der Tat sind sich auch Künstler*innen bei diesem Thema durchaus uneinig.
Fakt ist, die Kunst wird in unserem Grundgesetz davor geschützt (noch einmal) von der Politik vereinnahmt zu werden, wie es im Nationalsozialismus der Fall war.
Fakt ist aber auch, dass zum Beispiel Kulturinstitutionen wie Theater oder Museen und Kunsthallen, die im besten Falle auch den Anspruch haben Kunst zu zeigen oder hervorbringen, abhängig von Subventionen sind, deren Höhe wiederum die Politik (Bund, Land oder Kommune) beschließt.
Zudem wird der Druck der „neuen Rechten“ auf die Kultur und Kunst, unter anderem durch die AfD in den Parlamenten, immer größer.
Der Vorwurf, dass die Intendantin Shermin Langhoff das Maxim-Gorki-Theater in Berlin „zunehmend auf politischen Kulturkampf und Gesinnungstheater“ reduziere (Dieter Neuendorf, AfD), ist kein Einzelfall.
Und nun betitelte auch noch „die Politik“ in der Corona-Krise „die Kultur“ als Freizeit und sprach ihr damit jegliche ernsthafte gesellschaftliche Bedeutung ab.

Wir fragen uns:

Besteht tatsächlich die Gefahr der „Gesinnungskunst“? Oder ist das der erste Schachzug der AfD im „Kulturkampf“, den die „neue Rechte“ zu ihren Gunsten heraufbeschwört?
Ist Kunst politisch? Sollte sie es sein? Kann sie anders?
Und welche Aufgabe kommt wiederum der Politik in Bezug auf Kunst und Kultur zu?

In unserem fünften Online-Gespräch der Reihe „Kultur - In Zeiten von Corona“ sprechen Regina Leenders, Vorsitzende der Jusos Memmingen-Unterallgäu und Schauspielerin am Landestheater Schwaben, und Lukas Hammerstein, Jurist, Schriftsteller sowie Moderator und Redakteur der Sendung „Jazz & Politik“ auf Bayern 2, über die Beziehung von Kunst und Politik.

Anmeldungen bitte bis 10.01.21 an Regina.vogel90@gmail.com.

Kommentare

online discussion

Sie möchten kommentieren?

Sie möchten zur Diskussion beitragen? Melden Sie sich an, um Kommentare zu verfassen.

Diskussion schließen

Hinweis: Der Autor wird vom System benachrichtigt

add_content

Sie möchten selbst beitragen?

Melden Sie sich jetzt kostenlos an, um selbst mit eigenen Inhalten beizutragen.

© Allgäuer Zeitungsverlag GmbH / rta.design GmbH

Powered by PEIQ

Karte einbetten

Abbrechen

Video einbetten

Es können nur einzelne Videos der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Playlists, Streams oder Übersichtsseiten.

Abbrechen

Social-Media Link einfügen

Es können nur einzelne Beiträge der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Übersichtsseiten.

Abbrechen

Beitrag oder Bildergalerie einbetten

Abbrechen

Schnappschuss einbetten

Abbrechen