Schloss Fellheim
«Konkrete Gespräche» mit potenziellem Mieter

Die Zukunft des Seniorenwohnheims im Fellheimer Schloss ist wieder offen. Zwar wird die Johanniter Seniorenhäuser GmbH ihren Mietvertrag mit dem Gebäudeeigentümer, einer Fondsgesellschaft mit rund 220 Anteilseignern, wie berichtet nicht verlängern. Nach Angaben von Berthold Zeltner von der Firma Joh.

Zeltner mit Sitz in Nürnberg, die als externe Geschäftsführung der Fondsgesellschaft tätig ist, gibt es bereits << konkrete Gespräche >> für eine Nachnutzung. << Es hat mehrere Interessenten gegeben. Anfang Juni findet eine Begehung der Fellheimer Seniorenresidenz mit dem potenziellen Nachmieter statt >>, erklärt Zeltner gegenüber der MZ.

Da der Mietvertrag noch nicht unterzeichnet sei, könne er zwar keine näheren Angaben über den Verhandlungspartner machen. << Ich bin aber sehr positiv gestimmt, dass wir in nächster Zeit einen neuen Mieter präsentieren können >>, so der Prokurist. Er verrät nur so viel: Der Interessent sei bereits Träger einiger anderer Senioreneinrichtungen. Zeltners großer Wunsch sei, dass es zu einer << langfristigen Lösung >> kommt.

Vor rund einer Woche hatte die Johanniter Seniorenhäuser GmbH, die erst zum 1. Oktober 2010 das Pflegeheim von den Johannes Seniorendiensten übernommen hatte, öffentlich erklärt, dass der Mietvertrag über den 30. April 2012 hinaus nicht verlängert wird. Der zuständige Geschäftsführer Detlef Wacker nannte << wirtschaftliche Gründe >>, die eine Weiterführung des Betriebs nicht möglich machen würden.

Laut Berthold Zeltner haben die Johanniter gegenüber der Fondsgesellschaft bereits im Februar 2011 signalisiert, dass sie den Betrieb in Fellheim nach Ablauf des Mietvertrags einstellen werden. << Daraufhin haben wir einen Fachmakler beauftragt, der sich auf die Suche nach einem neuen Betreiber machen sollte >>, sagt Zeltner. Schließlich habe man einen vielversprechenden Interessenten gefunden.

Gegenseitige Vorstellungen bekannt

Die gegenseitigen Vorstellungen von Fondsgesellschaft und potenziellem Nachmieter seien mittlerweile bekannt. Bei der Besichtigung des Fellheimer Seniorenheims, bei der auch die Heimaufsicht und die Bauaufsicht anwesend sein werden, soll es nun darum gehen, welche Investitionen getätigt werden müssen. << Die Frage ist, wie hoch diese ausfallen werden und in was investiert werden muss >>, erklärt der Prokurist.

Wann letztlich die Entscheidung fällt, ist laut Zeltner noch unklar. Mit Blick auf die Zukunft der Heimbewohner sei man jedoch bestrebt, die Verhandlungen möglichst zügig durchzuführen.

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