Pflegenotstand
Klinikum Memmingen stellt weitere Pflegekräfte aus den osteuropäischen Ländern ein

Im Bild von links: Pflegedirektor Hans-Jürgen Stopora, Krankenpflegerin Melisa Kapetanovic, die stellvertretende Personalleiterin Inge Künle, die Pflegekräfte Dragan Radusinovic, Adelisa Kapetanovic, Slavica Majkic, Albin Mesanovic, Tanja Popov und Edina Mackic mit Projektmanagerin Maria Gradl.
  • Im Bild von links: Pflegedirektor Hans-Jürgen Stopora, Krankenpflegerin Melisa Kapetanovic, die stellvertretende Personalleiterin Inge Künle, die Pflegekräfte Dragan Radusinovic, Adelisa Kapetanovic, Slavica Majkic, Albin Mesanovic, Tanja Popov und Edina Mackic mit Projektmanagerin Maria Gradl.
  • Foto: Mira Michelfeit/Klinikum Memmingen
  • hochgeladen von Biniam Yohannes

Das Klinikum Memmingen hat weitere sieben Pflegemitarbeiter aus Serbien, Bosnien und Herzegowina eingestellt. Die neuen Mitarbeiter des Klinikums wurden über ein nachhaltiges und faires Vermittlungsprojekt ausgewählt. Bereits vor vier Monaten hat das Klinikum Memmingen Fachpersonal aus dem Ausland eingestellt.

Die Fachkräfte wurden im Herkunftsland geschult und absolvierten ihn ihrer Heimat Deutschkurse. „Es handelt sich um gut ausgebildete Pflegefachkräfte, die in einem sorgfältigen Auswahlverfahren nach Deutschland vermittelt wurden“, betont Pflegedirektor Hans-Jürgen Stopora, der die sieben neuen Mitarbeiter persönlich am Allgäu Airport abholte.

Ziel ist es laut Stopora, nur Pflegekräfte aus Ländern zu rekrutieren, in denen ein Überschuss an Pflegefachkräften besteht: „Auf diese Weise werden die Arbeitsmärkte der Herkunftsländer entlastet und die Menschen profitieren von einer neuen beruflichen Perspektive in Deutschland. Außerdem tragen sie bei uns in Zeiten des Pflegenotstandes zur Deckung des wachsenden Bedarfs an qualifiziertem Pflegepersonal bei."

Unterstützt werden die neuen Mitarbeiter durch das Klinikum Memmingen, der Berufsfachschule für Krankenpflege und der Volkshochschule. „Wir möchten den motivierten Mitarbeitern natürlich den bestmöglichen Start und eine gute Begleitung für ihr neues Leben in Deutschland ermöglichen“, sagt Sozialwirtin Maria Gradl, Projektmanagerin im Pflegedienst, die das Projekt betreut und die neuen Mitarbeiter bei wichtigen Behördengängen begleitet.

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