Aufruf
Kleiderspendenaktion der aktion hoffung für Straßenkinderzentrum im Südsudan

Jugendliche beim Unterricht im Straßenkinderzentrum der Ordensgemeinschaft der Salesianer Don Boscos in Kuajok, Südsudan.
  • Jugendliche beim Unterricht im Straßenkinderzentrum der Ordensgemeinschaft der Salesianer Don Boscos in Kuajok, Südsudan.
  • Foto: Don Bosco Mission Bonn
  • hochgeladen von Jana Pfeiffer

Memmingen (ex).

In den teilnehmenden Pfarreien im Dekanat Memmingen bittet die aktion hoffnung am Samstag, 7. September, um gut erhaltene Kleidung, Haushaltstextilien und Schuhe. Mit den Verkaufserlösen unterstützt die Hilfsorganisation ein Straßenkinderzentrum im Südsudan.

Der Projektpartner der aktion hoffnung, die Ordensgemeinschaft der Salesianer Don Boscos, kümmert sich in Wau und Kuajok besonders um Kinder und Jugendliche, die auf der Straße leben. Um überleben zu können, sammeln sie Müll und wiederverkäufliche Rohstoffe und verrichten jegliche kleinen Arbeiten.

Drogen, Alkohol und Klebstoff schnüffeln, sind ein großes Problem – viele rutschen in die Kriminalität ab und sind Gewalt ausgesetzt. Auch die medizinische Versorgung ist schwierig, da wichtige Infrastrukturen zerstört sind und das staatliche Gesundheitssystem oft nicht in der Lage ist, ausreichend zu helfen.

Dem will die Ordensgemeinschaft entgegenwirken. In einem neu aufgebauten Straßenkinderzentrum werden derzeit mehr als 800 Kinder und Jugendliche betreut. Sie werden unterrichtet, bekommen zu essen und werden medizinisch versorgt. „Wir haben uns entschieden, dieses Projekt heuer in den Mittelpunkt unserer Arbeit zu stellen, damit junge Menschen in einem so notleidenden Land wie dem Südsudan eine Zukunft erhalten“, erläutert Johannes Müller, Geschäftsführer der aktion hoffnung. „In den kommenden Monaten muss der laufende Unterhalt des Zentrums und die Anschaffung von Schul- und Lernmaterial sowie medizinischen Produkten unterstützt und sichergestellt werden“, so Müller weiter.

Gut erhaltene Kleidung

In den letzten Jahren verstärkte sich der Trend hin zu „Fast Fashion“, das heißt es wird immer mehr Kleidung in oft schlechter Qualität gekauft und anschließend gespendet. Dies stellt besonders gemeinnützige Organisationen vor große Herausforderungen. „Bitte spenden Sie der aktion hoffnung gut erhaltene Kleidung, die noch sinnvoll weiterverwendet werden kann. Nur so ist es uns möglich, unsere Secondhand-Shops zu beliefern und Entwicklungsprojekte weltweit zu unterstützen“, bittet Johannes Müller.

Richtig spenden

Das gehört in die Kleidersammlung – gut erhalten und in Tüten verpackt:

• Damen-, Herren- und Kinderkleidung
• Schuhe – paarweise gebündelt
• Handtaschen und Accessoires
• Faschingskleidung und Trachten
• Retrokleidung aus vergangenen Jahrzehnten
• Bett-, Tisch- und Haushaltswäsche

Das gehört nicht in die Kleidersammlung:

• verwaschene, sehr altmodische, abgetragene Kleidung
• kaputte und verschmutzte Kleidung
• Lumpen und Schneiderabfälle
• kaputte und verschmutzte Schuhe, Skischuhe, Schlittschuhe

In den teilnehmenden Pfarrgemeinden werden die gelben Sammeltüten der aktion hoffnung mit einem Infoblatt entweder in den Kirchen zur Mitnahme ausgelegt oder direkt an die Haushalte verteilt.

Weitere Informationen zur Sammelaktion und den beteiligten Pfarreien unter der Tel. 08 21 / 31 66 36 01 oder im örtlichen Pfarramt.

Weitere Informationen über die aktion hoffnung im Internet unter www.aktion-hoffung.de.

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