Ausstellung
Klassische Musik vor den Bildern von Christiane Jennert im Lebenszentrum Ottobeuren

Einen ungewöhnlichen Kunstgenuss zum Hören und Sehen brachte die Eröffnung der Ausstellung von Christiane Jennert aus Trossingen im Lebenszentrum Ottobeuren. Mit dem kaum je so hautnah erlebten Instrument Fagott, Gesang und Klavier hat die Familie von Professor Akio Koyama die rund 60 Besucher im Saal in ihren Bann gezogen und begeistert.

Die Koyamas leben wie die Malerin in Trossingen. Der Kontakt für das unentgeltliche Gastspiel ist über die vormals ebenfalls dort tätige Altentherapeutin Irmgard Scharr zustande gekommen. Professor Koyama ist Solo-Fagottist und unterrichtet Fagott im Fach Kammermusik an der Musikhochschule Trossingen und an der Senzoku-Musikschule Kawasaki in Japan.

Seine Frau Yuko ist Mezzosopranistin und begleitete am Flügel. Sie hat in Europa und Asien schon viele Liederabende gestaltet. Tochter Aya studiert Gesang und gibt weltweit Konzerte. Tochter Rie ist gefragte Fagott-Solistin.

Neben 'Das Veilchen' von Wolfgang Amadeus Mozart, 'Auf Flügeln des Gesangs' von Felix Mendelssohn Bartholdy und einem Fagott-Solo von Johann Sebastian Bach erklangen im Duett die 'Lotosblume', 'Suleika' und 'Widmung' von Robert Schumann.

Besonders eindrucksvoll erlebten die Zuhörer zwei Arien aus der Oper 'Der Barbier von Sevilla' von Giacomo Rossini mit der virtuosen Fagott-Begleitung durch Akio Koyama. Zuletzt konzertierten die Vier gemeinsam 'Ave verum corpus' von Mozart und zur besonderen Freude des Publikums das bekannte Lied der Romantik 'Heidenröslein'.

Christiane Jennert hat sich nach dem Ausstieg aus dem Beruf vor etwa 30 Jahren intensiv der Malerei zugewendet und Seminare besucht. Für ihre Ausstellung bei den Senioren unter dem Motto 'Damit die Seele sich im Heim daheim fühlt' hat sie Aquarelle und Acrylbilder ausgewählt, vielfach mit Landschaften und Blumen. Bisweilen sind religiöse Motive darunter. Mit poetischen Zeilen spricht sie den Betrachter an.

Öffnungszeiten Die Bilder im ersten und zweiten Obergeschoss des Lebenszentrums können bis Ende Januar täglich von 13 bis 17 Uhr besichtigt werden.

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