Veterinäramt
Jagdgenossenschaft Unterallgäu diskutiert möglichen Ausbruch der Afrikanischen Schweinepest

Symbolfoto: Auch Wildschweine können von der Afrikanischen Schweinepest betroffen sein.
  • Symbolfoto: Auch Wildschweine können von der Afrikanischen Schweinepest betroffen sein.
  • Foto: Kraufmann/dpa
  • hochgeladen von Stephanie Eßer

„Sollte die Afrikanische Schweinepest zu uns kommen, wird der Umkreis von 30 Kilometern zur Restriktionszone mit Ernte- und Betretungsverboten für die Bevölkerung. Vermutlich wäre dies das Aus für viele Schweinehalter im Landkreis“: Das befürchtet Dr. Hubert Rainer, stellvertretender Leiter des Unterallgäuer Veterinäramts. Er sprach bei der Jahresversammlung der Unterallgäuer Jagdgenossenschaft. Betroffen wären nach seinen Worten im Landkreis rund 250 Betriebe.

Die Behörden seien gerade dabei, sich für den Fall vorzubereiten; ein schlüssiges Konzept sei bei der Regierung aber noch nicht vorhanden. Derzeit würde man sich auf höherer Ebene lediglich Gedanken machen und Gespräche führen. Im Falle eines Ausbruches würden in drei bis vier Kläranlagen des Landkreises für kontaminierte und verendete Tiere „Verwahrstellen“ mit Containern eingerichtet. Das größte Gefahrenpotenzial sieht der Veterinär bei Lkw-Fahrern aus Osteuropa, wenn sie Speisereste aus der Heimat achtlos in der Natur wegwerfen.

Mehr über das Thema erfahren Sie in der Dienstagsausgabe der Memminger Zeitung vom 05.02.2019.

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