Impfzentrum
In Memmingen kann man mit der Impfung beginnen

Wurden in Memmingen und dem Unterallgäu mit dem Betreiben der Impfzentren beauftragt: Die Malteser Memmingen
6Bilder
  • Wurden in Memmingen und dem Unterallgäu mit dem Betreiben der Impfzentren beauftragt: Die Malteser Memmingen
  • Foto: Mate Petrovic
  • hochgeladen von Mate Petrović

Das Corona-Impfzentrum Memmingen in der ehemaligen Realschule am Altstadtring ist fertig eingerichtet. Ehrenamtliche Helfer der Freiwilligen Feuerwehr Memmingen, des Technischen Hilfswerks Memmingen unterstützten die Mitarbeiter des Betreibers, dem Malteser Hilfsdienst Memmingen. 

"Wir sind mit unseren Vorbereitungen fertig und ab 15. Dezember einsatzbereit", erklärte Oberbürgermeister Manfred Schilder bei der Vorstellung des Impfzentrums. "Die ehrenamtlichen Hilfsorganisationen aus Memmingen hatten alle Hände voll zu tun, das Schulgebäude entsprechend herzurichten, dafür danke ich allen recht herzlich."

"Wir sind bereit ab dem 15. Dezember in Memmingen Stadt und Land zu impfen, uns fehlt nur noch der Impfstoff"

Im Moment fehlen nur noch der Impfstoff und eine Software, die landesweit für die Impfzentren eingesetzt wird, bei der man sich anmelden und vorab informieren kann.

Betreiber der Impfzentren in Memmingen und in Bad Wörishofen ist der Malteser Hilfsdienst Memmingen. "Ich sehe uns als Hilfsorganisation in der Pflicht, diese interessante, wichtige sowie ehrenvolle Aufgabe zu übernehmen", meint Bruno Ollech. Er ist stellvertretender Bezirksgeschäftsführer der Malteser. "Das sind wir den Bürgern schuldig". Laut Ollech werden seitens der Malteser rund 140 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter die komplette Logistik, Verwaltung und Fahrdienste für die beiden Impfzentren und die mobilen Teams, die Impfungen beispielsweise in Seniorenheimen und bei nicht mobilen Impflingen übernehmen werden. 

Impfzentrum wird jeden Tag geöffnet sein

Die ärztliche Leitung des Impfzentrums Memmingen liegt bei Dr. Hardy Götzfried, des Impfzentrums in Bad Wörishofen bei Dr. Heinz Leuchtgens. Die ärztlichen Koordinatoren für Corona sind in Memmingen Dr. Jan Henrik Sperling, für den Landkreis Unterallgäu Dr. Max Kaplan. Gemeinsam setzen sie sich ein, das notwendige medizinische Personal für die Impfzentren und die notwendigen Teams zu gewinnen. "Wir haben niedergelassene Ärztinnen und Ärzte angeschrieben, die mit ihrem medizinischen Fachpersonal die unterschiedlichen Schichten besetzen werden. Auch auf pensionierte Mediziner sind wir zugegangen", erläuterte Dr. Leuchtgens. Das Impfzentrum Memmingen wird täglich geöffnet sein, jeweils von 8 bis 22 Uhr, daher muss in mehreren Schichten gearbeitet werden.

Stadt und Landkreis arbeiten eng zusammen

Politisch, organisatorisch und wirtschaftlich besteht eine enge Kooperation zwischen Stadt und Landkreis. Das ist gut -  aber auch wichtig, betonten die Ärzte. Denn sollte beispielsweise der Bedarf an Impfstoff in einem Impfzentrum höher sein, könne man sich aushelfen. Genauso sei auch die enge Vernetzung mit dem Städtischen Klinikum und den Unterallgäuer Kreiskliniken in Ottobeuren und Mindelheim vorhanden.

Wann, Wie und Wer? 

Wir können natürlich nicht alle Impfen, meinen die Mediziner. "Es gibt die Empfehlungen der Europäischen Impfkommission" sagte Dr. Kaplan. Zum Impfzentrum kann also nicht jeder "einfach so" zur Schutzimpfung kommen. Es ist zwingend notwendig, dass alles gut durchorganisiert abläuft und man sich vorab elektronisch oder telefonisch angemeldet hat. 

Wer einen Impftermin vereinbart hat, kann sich im Bereich des Haupteinganges anmelden, erläuterte Andreas Land, Leiter des städtischen Amts für Brand- und Katastrophenschutz. Nachdem man sich angemeldet hat, wird im Wartebereich ein erstes Aufklärungsvideo abgespielt, das angesehen werden sollte. Über den Innenhof, dessen Zufahrt neben dem Gebäude des Amtsgerichts ist, gibt es am Hintereingang einen behindertengerechten Zugang. Außer dem Wartebereich gibt es separate Räumlichkeiten für das ärztliche Aufklärungsgespräch. Danach erfolgt in einem weiteren Raum dann die Impfung. Anschließend werden die Personen in einem Erholungsraum für einen Zeitraum von 30 Minuten medizinisch beobachtet.

5 Kommentare

online discussion

Sie möchten kommentieren?

Sie möchten zur Diskussion beitragen? Melden Sie sich an, um Kommentare zu verfassen.

Diskussion schließen

Hinweis: Der Autor wird vom System benachrichtigt

add_content

Sie möchten selbst beitragen?

Melden Sie sich jetzt kostenlos an, um selbst mit eigenen Inhalten beizutragen.

© Allgäuer Zeitungsverlag GmbH / rta.design GmbH

Powered by PEIQ

Karte einbetten

Abbrechen

Video einbetten

Es können nur einzelne Videos der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Playlists, Streams oder Übersichtsseiten.

Abbrechen

Social-Media Link einfügen

Es können nur einzelne Beiträge der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Übersichtsseiten.

Abbrechen

Beitrag oder Bildergalerie einbetten

Abbrechen

Schnappschuss einbetten

Abbrechen