Filmproduktion
Hawanger schnuppern als Komparsen Fernsehluft am Filmset eines ZDF-Liebesdramas

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'Wie die Jungfrau zum Kind' sind acht Hawanger dazu gekommen, als Laiendarsteller in einem ZDF-Film mitzuspielen. Am Donnerstag, 15. September, haben sich die Männer in ihre Janker geworfen und in der Hawanger Molkerei gedreht. Vielen sind vergangene Woche die neuen Schilder am Milchwerk aufgefallen. 'Gruber, Oberbayerische Molkerei', stand darauf. Szenenbildner haben die Logos für ein Liebesdrama entworfen und das Gebäude neu eingekleidet. Nach dem Drehschluss wurden sie natürlich wieder entfernt.

Die Gemeinde hat mit Bürgermeister Martin Heinz und der Molkerei acht Komparsen gefunden, die sich zu den Dreharbeiten bereit erklärt haben. 'Die Hawanger sind alle super nett', meint die Motivaufnahmeleiterin Angelika Kirchbichler, die das Milchwerk als Drehort vorgeschlagen hat. 'Wenn ein chaotisches Filmteam in ein ruhiges Unternehmen reinplatzt, herrscht erst mal Durcheinander', erklärt Kirchbichler lachend. Die Unterstützung der Gemeinde und der Molkerei habe die Arbeiten aber sehr erleichtert.

Der Film zeigt die Hawanger als Bauern, die mit der Molkerei eine Genossenschaft gründen. 'Das zu spielen ist uns leicht gefallen', erklärt Martin Schorer, 'schließlich haben wir eine über 80-jährige Genossenschaftstradition hier in Hawangen'. Bei der Vertragsunterzeichnung hätten sie allerdings nur stille Rollen gehabt, denn mit ihrem Slang würden sie nicht zum leicht bayerischen Dialekt passen, der für den Film vorgesehen ist.

Die acht Laiendarsteller hatten sichtlich Spaß bei den Dreharbeiten. 'Der Weg nach Hollywood ist steinig und schwer', scherzt einer der Komparsen. Für die Männer war vor allem der Aufwand überraschend groß, der hinter einer Szene steckt. Schauspielerei sei eine harte Arbeit, auch organisatorisch und technisch stecke da sehr viel dahinter, sind sich die Hawanger einig.

Der Film

Voraussichtlich im Sommer 2016, an einem Montag um 20.15 Uhr, erscheint der Film unter der Regie von Thomas Nennstiel im ZDF. Neben Felicitas Woll stehen bekannte Namen wie Thomas Unger und Gisela Schneeberger vor der Kamera. Das Szenenbild stammt von Jost Brand-Hübner, für die Kamera ist Reiner Lauter verantwortlich.

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