Verpackungsgesetz
Große Verunsicherung: Kunststoff-Debatte treibt Memminger Betriebe um

Wie lassen sich die Berge von Kunststoffmüll am besten recyceln oder reduzieren? Gibt es alternative Materialien, die stattdessen eingesetzt werden könnten? Mittendrin in solchen Fragen und der Debatte über Plastikmüll stecken hiesige Unternehmen, die in der Verpackungsbranche tätig sind.
  • Wie lassen sich die Berge von Kunststoffmüll am besten recyceln oder reduzieren? Gibt es alternative Materialien, die stattdessen eingesetzt werden könnten? Mittendrin in solchen Fragen und der Debatte über Plastikmüll stecken hiesige Unternehmen, die in der Verpackungsbranche tätig sind.
  • Foto: Ulrich Wagner
  • hochgeladen von Stephanie Eßer

In Deutschland trat zum Jahreswechsel ein Verpackungsgesetz für mehr Recycling und umweltfreundlichere Verpackungen in Kraft und auch die EU-Kommission hat das Thema im Visier. Indes wetteifern Konzerne mit Kampagnen um umweltfreundliches Image. „Es gibt unglaublich viel Verunsicherung“, beschreibt Dr. Julia Eberhardt von der Memminger Leeb GmbH & Co. KG die Lage. Die Firma, die Verpackungsstoffe herstellt, steckt ebenso mittendrin in der Debatte wie Multivac in Wolfertschwenden, spezialisiert auf Verpackungslösungen für Lebensmittel, Medizin- und Industriegüter.

Plastik ade – und alles wird gut? Ein solches Denken greife zu kurz, betont Eberhardt, geschäftsführende Gesellschafterin bei Leeb. Hans-Joachim Boekstegers, geschäftsführender Direktor bei Multivac, gibt zu bedenken, dass beim Vorgehen gegen Kunststoffmüll der Nutzen dieses Stoffes über seinen gesamten Lebenszyklus hinweg außer Acht gelassen werde: etwa die Verlängerung der Haltbarkeit von Lebensmitteln ohne Konservierungsstoffe oder die Sicherheit für den Verbraucher durch versiegelte Verpackungen. „In der aktuellen Debatte geht oft unter, dass ein Konzept benötigt wird, um 80 Millionen Deutsche zu versorgen.“

Mehr über das Thema erfahren Sie in der Samstagsausgabe der Memminger Zeitung vom 19.01.2019.

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