Prozess
Glücksspielsucht bringt Mann in Memmingen vor Gericht

Seine Glücksspielsucht hat ihn jetzt vor Gericht gebracht: Ein Jahr nach seinem Eintritt in eine Unterallgäuer Firma für Hausmeisterdienste wurde ein 52-Jähriger Anfang 2014 dort sogar Betriebsleiter. Er bekam Einzelprokura und die Ermächtigung für Bankgeschäfte.

Als dann die Betriebsinhaberin krankheitsbedingt für etwa ein Jahr ausfiel, hatte er für Geschäftsabschlüsse und Buchhaltung freie Hand. Das missbrauchte der Angeklagte zu seinen Gunsten.

Der Fall wurde nun am Amtsgericht Memmingen verhandelt, das derzeit in Memmingerberg tagt. Der Mann wurde zu einer zweijährigen Haftstrafe verurteilt. Diese wurde für vier Jahre zur Bewährung ausgesetzt. Außerdem muss er den entstandenen finanziellen Schaden begleichen.

Warum die Geschäftsführerin nichts bemerkte, lesen Sie in der Mittwochsausgabe der Memminger Zeitung vom 06.12.2017.

Die Allgäuer Zeitung und ihre Heimatzeitungen erhalten Sie

Autor:

Karl Pagany aus Kempten

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