Finanzen
Gemeinde Ottoebeuren plant Übernahme des Kunerth-Museums

Personal- und Geldprobleme begleiten das 'Museum für zeitgenössische Kunst Diether Kunerth' in Ottobeuren schon, seit es im Mai 2014 eröffnet wurde. Drei Museumsleiter wurden bereits verschlissen, im Förderverein haben mehrere Vorsitzende das Handtuch geworfen, vor einem Jahr stand das Haus kurz vor der Pleite.

Das bereitet nicht nur dem Künstler, der Marktgemeinde und dem Verein einiges Kopfzerbrechen, nun hat sich auch die Landesstelle für die nichtstaatlichen Museen eingeschaltet: Sie sehe die Entwicklung als zuständige Fachbehörde und Gutachterstelle für die beteiligten Fördergeber mit großer Sorge, heißt es in einem Schreiben aus München.

Deshalb bitte man um genauere Informationen zum aktuellen Betrieb. Spätestens da haben wohl hinter den Kulissen die Glocken endgültig Alarm geläutet. Und es wurden bereits Weichen gestellt – deutlich in Richtung Übernahme durch die Gemeinde, die den Fünf-Millionen-Bau hingestellt hat, aber nach der aktuellen Konzeption nicht für den laufenden Betrieb zuständig ist.

Mehr über die Zukunft des Kunerth-Museums erfahren Sie in der Mittwochsausgabe der Allgäuer Zeitung und den Heimatzeitungen vom 29.07.2015.

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