Bürgerversammlung
Gemeinde Lautrach will neue Bauplätze schaffen

Im Mittelpunkt der Bürgerversammlung in Lautrach stand eine von Gemeinderätin Susanne Steinle vorgetragene und von Ratsmitglied Peter Müller ausgearbeitete Bildershow, die auf unterhaltsame und anschauliche Weise gemeindliche Projekte darstellte. Darin enthalten war auch das Baugebiet 'Süd/Ost III'. Nach Aussage von Steinle seien alle Bauplätze verkauft. Man müsse deshalb unbedingt nach neuem Baugrund Ausschau halten.

Ein schöner Blickfang sei das neue Feuerwehrhaus geworden. Die Einweihung soll im Herbst stattfinden. Die Wohnungen im neuen Feuerwehrgerätehaus seien ebenfalls erhalten worden und würden der Gemeinde Mieteinnahmen sichern. Eine 'nahezu optimale Nutzung' wurde für das alte Feuerwehrhaus gefunden.

'Die Naturheilpraxis konnte sehr gut integriert werden', fügte Steinle während einer ruhig verlaufenden und gut besuchten Bürgerversammlung an. Die Vogelbeobachtungsstation und der Weg dorthin seien ebenfalls in Arbeit und sollen bald fertiggestellt werden.

Ein richtiger Jugendtreff sei die Skater-Anlage geworden. Auch die neu gebaute Pyramide werde von den Jugendlichen sehr gut angenommen und gut genutzt. In neuem Glanz erstrahlt auch die Kirche. Ein Großteil der Sanierungsarbeiten ist bereits abgeschlossen. Die Gemeinde habe hierzu einen Zuschuss in Höhe von 50 000 Euro geleistet.

Die Präsentation der aktuellen Finanzdaten übernahm Bürgermeister Arthur Dorn. Da die vorhandenen Bauplätze ausgeschöpft seien, beabsichtigt der Gemeinderat den Ankauf von Grundstücken in der Größenordnung von mehr als zwei Hektar. Dafür seien derzeit rund 560 000 Euro in den Haushalt eingestellt.

Dorn machte deutlich, dass er je nach Grundstücksgröße und Ankaufsmöglichkeit bis zu einer Million Euro für neuen Baugrund ausgeben würde. Im Hinblick auf die Erschließung wolle man zunächst etwa zehn neue Bauplätze ins Auge fassen.

Umbau in Eigenregie sinnvoll

Noch nicht einig sei man sich beim Ankauf des neuen Mehrzweckfahrzeugs für die Feuerwehr. Der Bürgermeister hielt die Anschaffung eines gebrauchten Fahrzeugs und den anschließenden Fahrzeugumbau in Eigenregie für sinnvoll. Zunächst wird die Ortsfeuerwehr entsprechende Angebote für das Feuerwehrfahrzeug einholen.

Im Haushalt sind dafür 55 000 Euro eingestellt. Dorn meinte, dass man aller Voraussicht nach auch mit 35 000 Euro auskommen kann. Zumal der Zuschuss 13 000 Euro betrage und der Feuerwehrverein aus Eigenmitteln 7000 Euro zur Fahrzeuganschaffung beisteuern werde.

Eine kostspielige Angelegenheit wird nach Ansicht des Bürgermeisters die Sanierung und Erweiterung der Mehrzweckhalle. Ein Statiker habe bereits nachgewiesen, dass das Fundament in Teilbereichen nicht stabil genug sei. Man müsse deshalb vor allem den Vorbau der Halle stabilisieren.

Autor:

Allgäuer Zeitung aus Kempten

following

Sie möchten diesem Profil folgen?

Verpassen Sie nicht die neuesten Inhalte von diesem Profil: Melden Sie sich an, um neuen Inhalten von Profilen und Orten in Ihrem persönlichen Feed zu folgen.

4 folgen diesem Profil

Kommentare

online discussion

Sie möchten kommentieren?

Sie möchten zur Diskussion beitragen? Melden Sie sich an, um Kommentare zu verfassen.

Diskussion schließen

Hinweis: Der Autor wird vom System benachrichtigt

Karte einbetten

Abbrechen

Video einbetten

Es können nur einzelne Videos der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Playlists, Streams oder Übersichtsseiten.

Abbrechen

Social-Media Link einfügen

Es können nur einzelne Beiträge der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Übersichtsseiten.

Abbrechen

Beitrag einbetten

Abbrechen

Schnappschuss einbetten

Abbrechen
add_content

Sie möchten selbst beitragen?

Melden Sie sich jetzt kostenlos an, um selbst mit eigenen Inhalten beizutragen.

Powered by Gogol Publishing 2002-2019