Einschränkungen
Flüge am Memminger Flughafen nur noch nach Voranmeldung

Unterstützung der bayerischen Landesregierung signalisierte bei einem Besuch am Airport Klaus Holetschek (links), Staatssekretär im Ministerium für Wohnen, Bau und Verkehr. Flughafen Geschäftsführer Ralf Schmid informierte ihn über die aktuelle Lage.
  • Unterstützung der bayerischen Landesregierung signalisierte bei einem Besuch am Airport Klaus Holetschek (links), Staatssekretär im Ministerium für Wohnen, Bau und Verkehr. Flughafen Geschäftsführer Ralf Schmid informierte ihn über die aktuelle Lage.
  • Foto: Allgäu Airport
  • hochgeladen von Stephanie Eßer

Der reguläre Betrieb am Allgäu Airport in Memmingen wird ab Sonntag, 5. April, für zwei Wochen eingeschränkt. Laut den Flughafenbetreibern sind die Passagierzahlen aufgrund der Corona-Krise in den letzten Wochen drastisch gesunken. "Im März mussten wir einen Rückgang um 52 Prozent im Vergleich zum Vorjahr verzeichnen", erklärte Flughafen-Geschäftsführer Ralf Schmid in einer Mitteilung. Demnach flogen im März knapp 60.000 Passagiere von und nach Memmingen. Im Jahr zuvor waren es noch 124.786 Passagiere. "Bei den Starts und Landungen errechnet sich ein Minus von 33 Prozent", heißt es in der Mitteilung weiter.

Flüge nur noch nach Voranmeldung

Die meisten Fluggesellschaften lassen ihre Maschinen am Boden. Jetzt wird auch der Linienflugverkehr am Allgäu Airport eingeschränkt. "Ab 5. April werden wir für die nächsten beiden Wochen die sogenannte PPR-Regelung anwenden", so Schmid. PPR steht für "Prior Permission required" und bedeutet, dass Linienflüge, Hilfs- und Rettungsflüge, Organtransporte oder der Betrieb von Businessjets nur nach vorheriger Anmeldung stattfinden. Laut den Flughafenbetreibern wird auch das Terminalgebäude in dieser Zeit geschlossen.

Unterstützung aus München

Klaus Holetschek, Staatssekretär im Ministerium für Wohnen, Bau und Verkehr, hat den Allgäu Airport besucht und nach Angaben der Flughafenbetreiber Unterstützung signalisiert. Der Flughafen Memmingen sei ein wichtiger Teil der bayerischen Infrastruktur, so der CSU-Politiker. "Gerade in der aktuellen Krise spielt er für Hilfs- und Rettungsflüge weiterhin eine wichtige Rolle", erklärte Holetschek. Sein Ministerium werde dem Airport mit Rat und Tat zur Seite stehen.

Keine existenzielle Gefahr

Für die Flughafen Memmingen GmbH und die Tochter ALLgate GmbH hatten die Betreiber in Abstimmung mit dem Betriebsrat Kurzarbeit beantragt. Die momentane Krise stelle laut Geschäftsführer Ralf Schmid jedoch keine existenzielle Gefahr dar. Geplante Investitionen und einzelne Baumaßnahmen werden verschoben oder gestoppt, heißt es in der Mitteilung weiter.

Coronavirus im Unterallgäu: die aktuelle Lage

Kommentare

online discussion

Sie möchten kommentieren?

Sie möchten zur Diskussion beitragen? Melden Sie sich an, um Kommentare zu verfassen.

Diskussion schließen

Hinweis: Der Autor wird vom System benachrichtigt

add_content

Sie möchten selbst beitragen?

Melden Sie sich jetzt kostenlos an, um selbst mit eigenen Inhalten beizutragen.

© Allgäuer Zeitungsverlag GmbH / rta.design GmbH

Powered by Gogol Publishing 2002-2020

Karte einbetten

Abbrechen

Video einbetten

Es können nur einzelne Videos der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Playlists, Streams oder Übersichtsseiten.

Abbrechen

Social-Media Link einfügen

Es können nur einzelne Beiträge der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Übersichtsseiten.

Abbrechen

Beitrag oder Bildergalerie einbetten

Abbrechen

Schnappschuss einbetten

Abbrechen