Forstwirtschaft
Experten beobachten die natürliche Verjüngung der Bäume: Auftakt bei Erkheim über dem Kohlbergtunnel

Bis zum Vegetationsbeginn Ende April wird die Verbisssituation an den natürlich nachwachsenden Bäumen in den Unterallgäuer Wäldern erkundet. Im Staatswald direkt über dem Kohlbergtunnel scheint für diese junge, mit einer Klammer gekennzeichnete Fichte die Balance von „Wald und Wild“ noch gegeben zu sein.
  • Bis zum Vegetationsbeginn Ende April wird die Verbisssituation an den natürlich nachwachsenden Bäumen in den Unterallgäuer Wäldern erkundet. Im Staatswald direkt über dem Kohlbergtunnel scheint für diese junge, mit einer Klammer gekennzeichnete Fichte die Balance von „Wald und Wild“ noch gegeben zu sein.
  • Foto: Franz Kustermann
  • hochgeladen von Camilla Schulz

Waldbäume wie Fichte, Buche und Tanne können sich ohne Schutz nur dann selbst erfolgreich verjüngen, wenn ihr Leittrieb und das obere Drittel vom Schalenwild nicht verbissen werden. Wie sich die Situation in den heimischen Wäldern entwickelt, zeigt ein forstliches Gutachten zur Waldverjüngung, das im dreijährigen Turnus heuer wieder erstellt wird.

Die Grundlage hierfür bildet eine stichprobenartige Untersuchung der Naturverjüngung. Der Auftakt dafür fand nun im Staatswald direkt über dem Kohlbergtunnel statt. Bis zum Vegetationsbeginn Ende April werden an den bayernweit festgelegten „Gitternetzpunkten“ durch Mitarbeiter des Amtes für Landwirtschaft und Forsten (AELF) die kleinen Pflänzchen an der nächstgelegenen ungeschützten Verjüngungsfläche nach einem genau festgelegten Schema auf Verbissschäden untersucht.

Mehr über das Thema erfahren Sie in der Donnerstagsausgabe der Memminger Zeitung vom 01.03.2018.

Die Allgäuer Zeitung und ihre Heimatzeitungen erhalten Sie

Autor:

Franz Kustermann aus Kempten

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