Gesundheit
Erste Operationen in der der neueröffneten Klinik für Neurochirurgie in Memmingen

Prof. Dr. Marcel Seiz-Rosenhagen aus Mannheim (Mitte) leitet die im Januar eröffnete Neurochirurgie am Klinikum Memmingen. Das Bild zeigt ihn mit Oberarzt Dr. Dirk Michael Schulte und OP-Schwester Christin Hofmeister bei der OP-Planung eines Gehirntumors.
  • Prof. Dr. Marcel Seiz-Rosenhagen aus Mannheim (Mitte) leitet die im Januar eröffnete Neurochirurgie am Klinikum Memmingen. Das Bild zeigt ihn mit Oberarzt Dr. Dirk Michael Schulte und OP-Schwester Christin Hofmeister bei der OP-Planung eines Gehirntumors.
  • Foto: Koch/Klinikum Memmingen
  • hochgeladen von Camilla Schulz

Unfallopfer mit schweren Kopf- oder Wirbelsäulenverletzungen mussten bisher in Kliniken nach Ulm, Günzburg oder Kempten transportiert werden. Seit Januar 2019 können sie vor Ort im Klinikum Memmingen behandelt werden. Anfang des Jahres eröffnete dort eine eigene Abteilung für Neurochirurgie.

Prof. Dr. Marcel Seiz-Rosenhagen aus Mannheim ist Chefarzt der neuen Fachabteilung. Der ehemalige Leitende Oberarzt am dortigen Universitätsklinikum bringt einen großen Erfahrungsschatz mit: Er hat bereits rund 3.500 Operationen an Kopf und Wirbelsäule durchgeführt. 

„Für die Tumorchirurgie am Kopf benötigen wir spezielle Gerätschaften und Mikroskope, die wir in den vergangenen Wochen getestet und vor wenigen Tagen zum ersten Mal eingesetzt haben“, schildert Seiz-Rosenhagen. „Dabei haben wir auch schon die erste Wachoperation am Gehirn vorgenommen,“ so der Chefarzt in einer Pressemitteilung des Memminger Klinikums. 

Zu seiner Unterstützung hat der 41-Jährige zwei Oberärzte seiner ehemaligen Mannheimer Wirkungsstätte nach Memmingen mitgebracht.„Wir sind ein eingespieltes Team. Das ist vor allem in der Aufbauphase sehr wichtig“, betont der neue Chefarzt.

Mittelfristiges Ziel ist es, im Schnitt rund 1.000 Operationen im Jahr durchzuführen. Insgesamt investiert das Klinikum Memmingen zunächst rund 700.000 Euro in die neue Technik der Abteilung. Die Klinik ist mit 20 Planbetten im Krankenhausplan des Freistaates Bayern verankert, selbstverständlich inklusive der notwendigen Intensivkapazitäten. Dort können Schädel-Hirn-traumatisierte Patienten oder Patienten nach Operationen überwacht werden.

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