Bürgermeisterwahl
Bürgermeisterwahl: Rund 600 Bürger lernen die Vorstellungen der sieben Berkheimer Bewerber kennen

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Wer folgt auf Michael Sailer? Dass die Berkheimer dem kommenden Sonntag entgegen fiebern, ist offenkundig: Zur Kandidatenvorstellung kamen am Freitagabend rund 600 Bürger in die Festhalle. Die Bewerber hatten Gelegenheit, für sich zu werben - jeweils 15 Minuten und ohne Publikumsfragen.

l Peter Stütz: Der 1962 in Memmingen geborene und seit 2009 in Berkheim lebende Unternehmensberater will dem demografischen Wandel mit einem Mehrgenerationenhaus begegnen und auf dem Grubergelände sowohl das neue Rathaus planen als auch die Ansiedlung eines Einzelhändlers plus Bank und Apotheke. Zum «guten Gewerbemix» müssten neue Firmen dazukommen sowie weitere Anstrengungen im Bildungsbereich unternommen werden, etwa mit noch flexibleren Abholzeiten im Kindergarten.

l Walther Puza: Der 33-Jährige aus Rottenburg hält die «bessere Verzahnung der Generationen» in Berkheim für ein wichtiges Ziel, etwa durch Anlegen eines «schönen Dorfplatzes» mit Spiel- und Bewegungsgeräten. Weitere Ideen: betreutes Wohnen und neue Anstrengungen bei den Bildungsstätten. «Allererste Bewährungsprobe» werde jedoch das Thema «Neue Mitte» sein.

In Sachen Dorfladen schwebt ihm ein sogenannter CAP-Markt vor, der auch Menschen mit Behinderung in Lohn und Brot setze.

l Joachim Völkle: Der Jüngste in der Bewerberrunde ist der 28-Jährige aus Rottum. Der Verwaltungs- und Politikwissenschaftler will «mithelfen, die gute Infrastruktur Berkheims weiter auszubauen und für maßvolle Ansiedlungen die Weichen zu stellen». Er versprach «langfristiges Engagement» in Berkheim. Er stehe grundsätzlich für mehrere Wahlperioden zur Verfügung.

l Michael Maucher: Für den 33-jährigen Diplom-Ingenieur aus Steinhausen/Rottum harrt «trotz bester Rahmenbedingungen die Brachfläche im Herzen Berkheims einer Lösung, die die Wünsche der Daseinsvorsorge mit einschließt». Dazu gehöre auch der Bau einer Seniorenanlage.

Doch bei allen anstehenden Investitionen sei stets auch an die Folgekosten zu denken. Unter seiner Führung soll Berkheim eine «familien- und seniorenfreundliche Kommune» werden.

l Christoph Schmidt: Er würde gerne mit der Errichtung eines Bildungszentrums starten. Dem 1958 geborenen Nachrichtentechniker liegt am Herzen, «innovative grüne Technologie anzulocken und zu fördern» sowie eine vereinsübergreifende Begegnungsstätte zu schaffen. Wobei Schmidt wichtig ist, «Entscheidungen gut vorzubereiten und die Bürger nicht nur mitzunehmen, sondern sie aktiv einzubinden», etwa bei der Glasfasertechnik für zeitgemäßes DSL.

l Jürgen Grob: Der 43-jährige Notarvertreter nannte folgende Schwerpunkte: Als Rathauschef möchte er ein interkommunales Gewerbegebiet anstoßen, die Kinderbetreuung in den Ferien verbessern und für betreutes Wohnen Lösungen finden. Grob betonte, dass er in seinem Beruf gelernt habe zu führen und zu delegieren sowie «neutrale und sachgerechte Entscheidungen zu treffen».

l Peter Maucher: Der Kämmerer der Stadt Ochsenhausen hat die Ausbildung zum Diplom-Verwaltungswirt mit Prädikat abgeschlossen. Der 49-jährige Finanzbeamte kann sich zwei Amtsperioden vorstellen.

Seine «Agenda Berkheim 2019» umfasst folgende Punkte: Wohnmöglichkeiten für alle Generationen schaffen; das Potenzial der älteren Menschen stärker nutzen; Förderung von Ausbildung, Handel, Gewerbe; bürgerliches Engagement.

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