Kreisversammlung
Bündnis 90Die Grünen: Verzicht auf eigenen Landratskandidaten

'Der Kreisverband von Bündnis 90/Die Grünen im Unterallgäu und die Grüne Fraktion im Kreistag haben sich entschlossen, zur Landratswahl 2012 keinen eigenen Kandidaten aufzustellen': Mit dieser Erklärung eröffnete die Kreisvorsitzende Doris Kienle eine Kreisversammlung am Freitagabend in Ottobeuren. Mit dem amtierenden Landrat Hans-Joachim Weirather (Freie Wähler) hätten sie bisher gut zusammenarbeiten können. Weirather sei 'kein Hau-Drauf, kein Parteispezl', so Kienle weiter. In seiner Art wirke er nachhaltig und er sei zielstrebig in der Verfolgung seiner Ideen.

'Sein Politikstil ist frei von den Machtinteressen einer Partei und sein offener, fairer und menschlicher Umgang prägt die Sacharbeit im Kreistag,' las die Fraktions- und Kreisvorsitzende aus einer Erklärung vor.

Trotz unterschiedlicher Bewertungen bei einzelnen Themen, so zum Beispiel vor allem beim Straßenbau, wüssten sie bei einem Landrat Weirather, so Kienle, 'dass wir mit ihm wichtige Zukunftsthemen wie die Energiewende im Landkreis engagiert werden umsetzen können.

' Das beziehe sich auf mehr Energieeinsparung, Energieeffizienz und den Ausbau der Erneuerbaren Energien. Mit dem Verzicht auf einen eigenen Kandidaten wolle man dazu beitragen, dass unmittelbar nach der Wahl klare Verhältnisse vorliegen und keine Stichwahl erforderlich wird.

Vortrag über Entstehung der Finanzkrise

Unmittelbar nach dieser Erklärung folgte ein Referat von Hermann Kerler zum Thema 'Können wir den Banken noch trauen?'. Der Vorstand der Raiffeisenbank Pfaffenhausen blickte 'als einfacher Banker', wie er sagte, auf die Entstehung der Finanzkrise in den Jahren 2007/2008 und die folgenden Entwicklungen.

Es sei derzeit 'hauptsächlich eine Staatsschuldenkrise.' Die Volks- und Raiffeisenbanken seien von der Finanzkrise nahezu unbetroffen gewesen, 'weil sie ein anderes Finanzsystem hatten' und bei höchst riskanten Geschäften nicht mitgemacht hätten. Regional agierenden Banken könne man vertrauen, so Kerler.

Markus Königsdorfer, der mit Kienle den Kreisverband in einer 'Doppelspitze' leitet, schlug im Hinblick auf weitere wichtige Themen wie die Kommunalwahl 2014 und die Energiewende ein Klausurtreffen auf Kreisebene vor.

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