Ausstellung
Bauernhofmuseum Illerbeuren präsentiert schwarz-weiß-Fotografien von Christian Heumader

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Das Schwäbische Bauernhofmuseum Illerbeuren zeigt von Freitag, 7., bis Sonntag, 30. November, die vom architekturforum allgäu, Kempten, initiierte Ausstellung 'Heu Hütten. Berg Bauern. Land Schafft' mit der Präsentation der fotografischen Arbeiten von Christian Heumader.

In den letzten Jahren sind zahlreiche Bücher zur Kultur, Geschichte und Tradition des Oberallgäus erschienen. Zwei dieser Bücher beschäftigen sich mit der Tradition der Heuarbeit in den Ostrachtaler Bergen: 'Hoibat – Die Geschichte der Bergwiesen im Ostrachtal' und 'Stadel und Schinde – Hütten und Fluren der Hindelanger Bergbauern'.

Aus diesen beiden Büchern ist die gezeigte Ausstellung entstanden, die Dienstag bis Sonntag, jeweils von 10 bis 16 Uhr besichtigt werden kann. Im Vordergrund stehen die traditionellen landwirtschaftlichen Gebäude im Oberall­gäuer Berggebiet: die Heu-Stadel und Heu-Schinden.

Christian Heumader zeigt außerdem Bergbäuerinnen und Bergbauern aus dem Ostrachtal. Die Ausstellung führt vor Augen, wie viel Aufwand auch heute noch in der Bewirtschaftung der steilen Hang­lagen steckt und offenbart dem Betrachter die Schönheit einer gepflegten Kulturlandschaft, aber auch die Veränderungen im Landschaftsbild, wenn die Bewirtschaftung der Bergwiesen aufgegeben wird.

Rahmenprogramm

Begleitend zur Ausstellung findet am Donnerstag, 20. November, um 19.30 Uhr im Großen Saal des Museumsgasthofes Gromerhof in Illerbeuren ein Vortrag von Dieter Wieland statt. Er befasst sich mit dem 'Wandel in der Landwirtschaft – vom Bauernhof zur Agrar­fabrik'.

Wieland gilt als einer der profiliertesten und bekanntesten Dokumentarfilmer des Bayerischen Fernsehens. Lange bevor ökologische Themen zum journalistischen Repertoire gehörten, hat er die Zersiedelung der Landschaft, die Verschandelung von Städten und Dörfern erkannt und in über 250 Dokumentarfilmen eindringlich geschildert.

Seit Anfang der 1970er Jahre machte er diese Problematik zum Thema seiner großen Reihe 'Topographie' im Bayerischen Fernsehen. Wielands Hauptmotivation ist seine 'Liebe für Qualität' in allen Epochen. Seine Filme kritisieren vor allem die Zerstörung alter, gewachsener Strukturen und deren oft gedankenlose Ersetzung durch Neumodisches und qualitativ Minderwertiges.

Es besteht die Möglichkeit, vor Beginn des Vortrages ab 18.30 Uhr die Ausstellung zu besuchen. Weitere Infos unter www.bauernhofmuseum.de.

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