Tierschutzskandal
Bauernhof im Oberallgäu wurde regelmäßig kontrolliert

Auf einem Hof im Oberallgäu mussten mehrere Tiere eingeschläfert werden.
  • Auf einem Hof im Oberallgäu mussten mehrere Tiere eingeschläfert werden.
  • Foto: Ralf Lienert
  • hochgeladen von Camilla Schulz

Auf einem Hof im nördlichen Oberallgäu haben Veterinäre vergangene Woche erschreckende Feststellungen machen müssen. Einige Tiere waren so krank, dass sie tierärztlich behandelt oder sogar eingeschläfert werden mussten. 

Wie die Allgäuer Zeitung berichtet, ist der Bauernhof in der Vergangenheit vier Mal vom Veterinäramt des Landkreises kontrolliert worden. Bei diesen Kontrollen war laut Landrats-Referent Florian Vogel das verspätete Einschalten eines Tierarztes schon einmal vom Veterinäramt beanstandet worden. Damals hatte er die Mängel behoben, was aber offensichtlich nicht von Dauer war. 

Oberallgäuer Landrat Anton Klotz meinte gegenüber der AZ, dass der Betreiber nun mit einer Anzeige wegen Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz rechnen müsse. Ein Gutachter wird nun hinzugezogen. Die Staatsanwaltschaft Kempten wird den Fall frühestens Ende Februar 2020 aufnehmen. 

Die Ermittlungen im Tierskandal in Bad Grönenbach dauern noch an. Mit Ergebnissen sei laut AZ erst Anfang 2020 zu rechnen. Ein Zusammenhang mit den Verstößen im Oberallgäu besteht nicht. 

Oberallgäuer Veterinäramt findet kranke Rinder auf Bauernhof

Mehr über das Thema erfahren Sie in der Samstagsausgabe unserer Zeitung vom 14.12.2019.

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