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Ausbildung im Fokus

Eine nach wie vor herausragende Beschäftigungssituation am Wirtschaftsstandort Memmingen/Unterallgäu und ein damit verbundenes, reichhaltiges Angebot an Berufsmöglichkeiten führen auch 2017 dazu, dass die allermeisten Schulabgänger relativ einfach die Chance bekommen werden, eine Ausbildungsstelle, die den individuellen Stärken und Neigungen entspricht, anzutreten.

Der Ausbildungsvertrag – deine Rechte und Pflichten

Die ganze Ausbildung lang nur Kaffee kochen, kopieren oder für den Chef Privatbesorgungen machen? Keine Sorge, das geht nicht! Denn hierfür gibt es Ausbildungsgesetze und den Ausbildungsvertrag.

Zu Beginn der Ausbildung schließen Azubis und Ausbilder einen schriftlichen Ausbildungsvertrag ab. Darin sind sämtliche Formalitäten von der Dauer bis zur Vergütung der Ausbildung, aber auch die Rechte und Pflichten der Vertragspartner.

Diese beruhen in der Regel auf dem allgemeinen Arbeitsrecht. Als Lehrling hat man also gesetzlich geregelte Pflichten und Rechte.

Pflichtprogramm für Azubis

Die grundlegendste Pflicht für Auszubildende ist es, ihren Ausbildungsberuf mit großem Bemühen zu erlernen und sich die Kenntnisse und Fertigkeiten des Berufes anzueignen. Im Rahmen der Berufsausbildung sollten die Vorschriften, Aufgaben und Weisungen befolgt werden.

Dazu gehört auch das Einhalten der Betriebs- und Hausordnung, sowie Pünktlichkeit und Verlässlichkeit. Auch an die Sorgfaltspflicht und die Verschwiegenheitspflicht sollten sich Azubis halten.

Während der Lehrzeit führen Auszubildende ein Berichtsheft. Hier werden die Tätigkeiten und Beschreibungen vermerkt. Dieser Ausbildungsnachweis bleibt zwar unbenotet, ist allerdings eine Voraussetzung für die Zulassung zu Abschlussprüfung.

Hinzu kommt der Berufsschulunterricht. Dieser ist neben der Zeit im Betrieb ein wesentlicher Bestandteil der Ausbildung. Die Teilnahme am Unterricht ist für alle Azubis Pflicht und die Zwischenprüfungen werden benotet. Wer alle Prüfungen bestanden hat, wird zur Abschlussprüfung zugelassen.

Inhalte des Ausbildungsvertrags

In jedem Berufsausbildungsvetrag ist die Ausbildungsdauer festgelegt. Diese variiert zwischen zwei und dreieinhalb Jahren.

Probezeit und Kündigung: Die Probezeit kann auf minimal ein bis maximal vier Monate festgesetzt werden. Eine Kündigung kann von beiden Seiten jederzeit schriftlich erfolgen.

Verkürzung oder Verlängerung der Ausbildung: Bei einer beruflichen Vorbildung oder besonders guten Leistungen kann die Abschlussprüfung vorzeitig durchgeführt werden. Azubis, die die Abschlussprüfung nicht bestehen, haben ein Recht auf eine Ausbildungsverlängerung und eine zweimalige Prüfungswiederholung.

Weiterbeschäftigung und Zeugnisse: Eine Weiterbeschäftigung nach Abschluss der Berufsausbildung ist möglich, wenn diese Vereinbarung zwischen Arbeitgeber und Auszubildender innerhalb der letzten sechs Monate der Ausbildung getroffen wird.

Alle Azubis haben ein Recht auf ein schriftliches Zeugnis. In der Regel sind es sogar drei: das Berufsschulabschlusszeugnis der Berufsschule, ein Prüfungszeugnis der zuständigen Stelle und ein qualifiziertes Arbeitszeugnis des Ausbildungsbetriebs.

Urlaubstage: Jeder Auszubildende hat Anspruch auf Urlaub. Dieser wird dem Alter entsprechend gestaffelt. Jugendliche haben ein Recht auf 25 bis 30 werkfreie Tage und Erwachsene auf 24 Tage.

Krankheit: Erkrankte Auzubis sollten sich bei ihrem Ausbilder oder Betrieb abmelden. Je nach Unternehmen muss man vom ersten Tag an oder ab dem dritten Tag eine ärztliche Krankmeldung vorlegen.

Steuern und Versicherungen für Auszubildende

Muss ich als Auszubildender schon eine Steuererklärung machen? Welche Versicherungen sollte ich abschließen? Diese Fragen stellen sich viele Lehrlinge. Hier sind wichtige Informationen zu Steuern und Versicherungen während der Ausbildungszeit.

Azubis werden während ihrer Lehre das erste Mal mit dem Thema Steuern konfrontiert. Die Steuerklasse ist entscheidend für die Steuerhöhe. Das heißt, dass Lehrlinge in der Regel in die Steuerklasse I eingestuft werden. In diese Klasse fallen ledige Arbeitnehmer ohne Kinder.

Auszubildende die ledig sind, aber bereits ein Kind haben rutschen in die Steuerklasse II und verheiratete Azubis werden in der Klasse III besteuert. Wichtig für die Steuererklärung und den Lohnsteuerjahresausgleich eines Kalenderjahres ist vor allem die Lohnsteuerkarte.

Die Lohnsteuerkarte in ihrer üblichen Form wurde 2013 jedoch abgeschafft und nun bekommt jeder Arbeitnehmer eine elektronische Lohnsteuerjahresbescheinigung. Diese enthält wichtige Angaben zu Lohn, bezahlter Steuer sowie Renten- und Sozialversicherungsbeiträgen.

Auch Werbungskosten wie Lernmaterial, Sonderausgaben und so genannte außergewöhnliche Belastungen kann der Auszubildende hier anführen. Was genau im Einzelnen getan werden muss und was für Azubis bei der Steuer noch möglich ist, könnt ihr unter www.lohnsteuerjahresausgleich.com recherchieren.

Eine gute Versicherung

Ebenso wichtig wie die Notwendigkeit der Steuern ist die Frage nach den nötigen Versicherungen. Grundsätzlich ist jeder Auszubildende dazu verpflichtet, in einer gesetzlichen Krankenkasse versichert zu sein.

Das Gesetz regelt dies, indem Lehrlinge prinzipiell in der gesetzlichen Sozialversicherung pflichtversichert sind. Hierzu gehören die Kranken-, Renten-, Arbeitslosen-, Pflege- und Unfallversicherung. Dieser anfallende Beitragssatz der Krankenkasse wird je zur Hälfte vom Arbeitnehmer und Auszubildenden getragen.

Oft gestaltet sich die Wahl der richtigen Krankenkasse als schwierig. Azubis sollten die Anforderungen der Krankenkassen gründlich vergleichen und vor allem auf Beitragshöhe und gebotene Leistungen achten.

Neben dem gesetzlichen Sozialversicherungssystem können sich Auszubildende zusätzlich noch privat und freiwillig versichern. Hierfür spricht die Erhöhung des eigenen Rentenniveaus.

Zum anderen deckt die freiwillige Versicherung bestehende Lücken der gesetzlichen Versicherung ab. Wichtig sind eine Berufsunfähigkeitsversicherung, eine Haftpflicht-, sowie eine Unfallversicherung.

Neues wagen – Auslandserfahrungen erhöhen Chancen

Die Zeit vor der Ausbildung sollte genutzt werden – auch dann, wenn es nur darum geht, eine gewisse Zeit bis zum Beginn der Ausbildung zu überbrücken: denn besser überbrücken als warten!

Ist die Schule zu Ende, beginnt ein neuer Lebensabschnitt. Jetzt geht es daran, das Leben selbst in die Hand zu nehmen und beruflich seinen Weg einzuschlagen. Nicht immer klappt das alles ganz nahtlos. Manche brauchen nach der Schule noch Zeit, um sich zu orientieren, andere haben schon einen Ausbildungsplatz aber müssen noch auf den Beginn der Ausbildung warten.

Vielleicht verlangt die Wunschausbildung aber auch nach einem Schulabschluss, der noch nachgeholt werden muss. Hier heißt es: Aktiv werden und sinnvoll überbücken, als untätig zu warten! So werden berufliche Träume wahr.

Sinnvoll überbücken und Zeit nutzen

Die Zeit bis zum Beginn einer Ausbildung kann man sinnvoll nutzen. Durch Praktika kann man in Berufe schnuppern und sich qualifizieren. Auch durch Jobs wird nicht nur schon mal ein wenig Berufsluft geschnuppert, sondern auch finanzielle Überbrückung erreicht.

Umso besser, wenn der Job dann noch in die Richtung geht, die man auch tatsächlich plant einzuschlagen. Es gibt sowohl Praktikums- als auch Jobangebote, die auch für kurze Zeitabschnitte geeignet sind. Aber auch eine längere Wartezeit bis zur Ausbildung lässt sich so füllen.

Oder ab ins Ausland?

Auslandserfahrungen kommen immer gut an. Denn zu den dort erworbenen Sprachkenntnissen kommt immer auch ein Zugewinn an Anpassungsfähigkeit, Flexibilität und Selbstbewusstsein – das ist gern gesehen in der Berufswelt.

Um Auslandserfahrungen zu sammeln, gibt es verschiedene Möglichkeiten und Programme. Ob als Aupair, im Auslandspraktikum, auf Sprachreise oder beim Jobben. Es gibt also immer auch die Möglichkeit, sogar berufliche Erfahrungen mit den Auslandserfahrungen zu verbinden.

Freiwilliges Engagement – das sich lohnt

Wer sich nicht nur für sich selbst und den eigenen Lebenslauf engagieren möchte, sondern zugleich für Andere, der kann durch freiwilliges Engagement sinnvoll Zeit überbrücken. Ob Freiwilliges Soziales und Ökologisches Jahr oder Zivildienst, ob im Pflegeheim oder Tierschutzreservat – hier gibt es Einblicke in die Berufswelt, soziales Engagement und persönliche Erfahrungen in einem.

Mittlerweile gibt es viele verschiedene Programme und Bereiche in denen das freiwillige Engagement organisiert von Statten geht.

Keinen Ausbildungsplatz? Jetzt trotzdem starten!

Auch wer keinen Ausbildungsplatz ergattern konnte und sogar wem es noch am benötigten Schulabschluss für die Wunschausbildung fehlt, sollte auf keinen Fall einfach abwarten.

Berufsvorbereitende Programme, Einstiegsqualifizierungen und das Nachholen von Schulabschlüssen lassen die Wunschausbildung näher rücken. Klar, dafür braucht es Motivation und Ausdauer. Die schönste Belohnung aber ist die berufliche Zukunft in den eigenen Händen.

Verhaltensregeln mit anderen Azubis und Kollegen

Viele neue Kollegen und eine ganz neue Position: Azubi. Klar, dass junge Menschen sich darauf erst einmal einstellen müssen. Gerade beim Start in die Ausbildung gilt für Azubis: in Ruhe eingewöhnen und dabei ein paar Verhaltensregeln berücksichtigen.

Eine Essengruppe für die Kantine finden, die richtigen Kollegen siezen oder duzen und herausfinden, mit wem man auch mal offen reden darf und mit wem lieber nicht – all das ist als frischgebackener Azubi nicht immer leicht.

Aber auch wenn die eine oder andere Feuerprobe überstanden werden muss: Man lernt dabei viel für Leben, Karriere und Verhaltensregeln. Mit der Zeit und etwas Eingewöhnung kommt meist auch ganz selbstverständlich ein Gespür für die richtigen Verhaltensregeln. Und mit etwas Glück, gibt es sogar noch andere Azubis, für die auch alles neu ist.

Soziale Verhaltensregeln und Unternehmenskultur

Wo Menschen gemeinsam arbeiten, gibt es soziale Spielregeln, die alle Kollegen einhalten müssen, damit die Arbeit läuft. zu den Verhaltensregeln gehört auch höflich, zuverlässig und hilfsbereit zu sein, genauso wie von sich aus Hilfe anzubieten.

Als Azubi ist es auch wichtig, Rückmeldung von Kollegen und Vorgesetzten einzuholen und Kritik anzunehmen und umzusetzen. Schließlich will man als Azubi auch etwas lernen. Oft gibt es auch betriebsinterne Verhaltensregeln: Wie werden beispielsweise Zigarettenpausen gehandhabt oder wer der Kollegen räumt wann die Spülmaschine aus?

Oft haben Unternehmen auch eine eigene Kultur. Nicht nur Kleidungsstil, sondern auch die Umgangsformen können sehr unterschiedlich sein. Für Azubis gilt es sich anzupassen, ohne sich dabei vor den Kollegen zu verstellen.

Verhaltensregeln: Vorsicht in der Porzellankiste

Auch wenn alle Kollegen nett erscheinen, kommt ein Azubi in ein kompliziertes Gefüge von Kollegen. Teilweise arbeiten sie schon seit Jahren zusammen, lieben und hassen sich schon seit einer ganzen Weile.

Das heißt, es gibt Kollegen, die zusammenhalten und die gegeneinander arbeiten, solche die sachlich kooperieren und solche die eher auf einer gefühlsbetonten Schiene miteinander verkehren. Generell ist also erst einmal Vorsicht geboten. Verhaltensregeln: Lieber neutral bleiben und schon gar nicht in den Streit der Kollegen hineinziehen lassen.

Andere Azubis

Andere Auszubildende können vor allem zu Beginn eine große Hilfe sein, denn sie sind in derselben Situation. Wenn es sehr viele Azubis gibt, sollte man sich allerdings nicht abschotten. Schließlich können die anderen Kollegen genauso nett und mindestens so hilfsbereit sein.

Mach den Praxistest! Ohne Praktikum gehts nicht

Immer mehr Unternehmen entscheiden sich für einen Bewerber oder eine Bewerberin um einen Ausbildungsplatz erst nach einem Praktikum. Im Praktikum hat man die Möglichkeit, bei der Suche nach einem Ausbildungsplatz den Beruf praktisch kennenlernen und überprüfen, ob man dafür geeignet bist. Praktikumszeugnisse bescheinigen sowohl die praktische Eignung als auch die im Berufsleben so wichtigen Schlüsselkompetenzen.

Ein Praktikum bietet allen Beteiligten die Möglichkeit, sich vor Abschluss eines Ausbildungsvertrags kennenzulernen, erste Fragen zu klären und festzustellen, ob man zueinander passt. So kann die Gefahr eines Scheiterns des Ausbildungsverhältnisses vermindert werden.

Das Betriebspraktikum ist oft der erste Einblick in das Berufsleben und mit vielen Fragen verbunden.

  • Was muss ich da tun?
  • Sind die Mitarbeiter nett zu mir?
  • Was mache ich, wenn ich einen Arbeitsauftrag nicht verstehe?
  • Und das Wichtigste: Gefällt mir der Beruf, den ich im Praktikum kennenlerne und möchte ich in diesem Bereich auch eine Ausbildung machen?

Das Praktikum ist ein wichtiges Mittel um einen Beruf und ein Unternehmen schon vor Beginn einer Ausbildung kennenzulernen und sich auf eine Bewerbung vorzubereiten. Zusätzlich erfährst man in einem Praktikum auch etwas über sich selbst:

  • Was kann ich besonders gut?
  • Was macht mir am meisten Spaß?
  • Wie lerne ich Dinge, die für diesen Beruf wichtig sind, gut und schnell?

Deshalb sollte man ein Praktikum in einem Beruf machen, der einen interessiert und möglichst auch ein Unternehmen auswählen, in dem eine Ausbildung möglich sein kann. Wenn das Praktikum positiv verläuft und gute Arbeit geleistet wird, wird für einen guten Praktikanten manchmal sogar ein Ausbildungsplatz extra eingerichtet.

Wo finde ich einen Praktikumsplatz?

  • Zeitung
  • Anzeigen Internet (Online-Börsen, Ausbildungsatlas …)
  • Bei den Kammern im Internet
  • Direkt beim Unternehmen, für das man sich interessiert, nachfragen.

Vom Hobby über die Talente zum Beruf

Der Prozess der Berufsfindung ist gar nicht so einfach. Was will ich später mal machen und welcher Beruf passt zu mir. Diese Frage stellen sich wohl die meisten Schüler. Doch wie soll man sich entscheiden? Natürlich spielen die Wirtschaftssituation und die Arbeitsmarktzahlen eine Rolle, aber das persönliche Interesse sollte man nie außer Acht lassen.

Für die Berufswahl lohnt es sich, sein Hobby mal genauer anzugucken und unter die Lupe zu nehmen. Denn wer mit großer Leidenschaft einer Freizeitbeschäftigung nachgeht, hat vielleicht schon den perfekten Beruf gefunden. Also einfach mal überlegen, ob es eine Ausbildung gibt, wo die Lieblingsbeschäftigung und die eigenen Stärken zum Einsatz kommen könnten.

Wer ein Hobby hat, hat vielleicht schon einen Beruf gefunden... Dies kann zum Beispiel der Fall sein, wenn man sich am liebsten mit Tieren beschäftigt. Hier würde der Beruf Tierartzhelferin oder Tierpfleger passen.

PC-Genies sollten sich nach einer Ausbildung im Bereich IT umsehen und kreative Köpfe, welche gerne malen, zeichnen oder didgital gestalten könnten ein Beruf im Bereich Medien und Grafik anstreben.

Wer keine zwei linken Hände hat und schon immer gerne baut und gewerkelt hat, findet sein Glück im Handwerk. Dass zahlreiche ­Hobbys quasi den direkten Bezug zu einem möglichen Job liefern, zeigen die genannten Beispiele.

Stärken erkennen und umsetzen

Doch auch wenn man sein Hobby nicht direkt zum Beruf machen kann, sagt das, was man gerne tut, viel über einen aus. Jemand der zum Beispiel in einer Band spielt oder einen Mannschaftssport treibt, beweist nicht nur musikalisches und sportliches Talent. So ist er auch ein Teamplayer, Organisator und Planer.

Es kann also durchaus helfen, das eigene Hobby mal daraufhin zu untersuchen, welche Talente und Eigenschaften sich dahinter verbergen und welche Art von Arbeit einem liegt. Das Hobby kann einem zu seinem späteren Beruf verhelfen. Doch man sollte auch nicht vergessen: Hobby ist Hobby und Beruf ist Beruf.

Nicht jede Freizeitbeschäftigung eignet sich zur beruflichen Ausübung. Vielleicht würde einem die 'Verberuflichung' der Leidenschaft sogar die Freude am Hobby zerstören. Also das was man beruflich macht, sollte einen interessieren und Spaß machen.

Aber einige Interessen sollte man sich besser für die Freizeit aufbewahren. Wenn du mehr über dich herausfinden willst, kannst du mit dem ­Selbsterkennungstool der Bundesagentur für Arbeit, kostenlos einschätzen, wo deine Stärken und Schwächen liegen.

Bahn frei für die Berufswahl

Deine Stärken sind gefunden und deine Wünsche bei der Berufswahl klar definiert, dann kann die Suche nach der geeigneten Ausbildung los gehen. Doch wie ­behältst du auf der langen ­Liste mit Ausbildungsberufen den Überblick?

In Deutschland gibt es ein umfangreiches Ausbildungs­system mit vielen verschiedenen Ausbildungen. In den letzten Jahren gab es einige Änderungen. Nicht nur in den Bezeichnungen sondern auch bei den Inhalten und Anforderungen der Ausbildungs­berufe.

Das bedeutet für angehende Azubis, die Arbeitswelt während der Berufswahl genau im Blick zu behalten und sich rechtzeitig zu informieren.

Berufswahl mit System

Wenn die Fragen 'Was will ich' und 'Was kann ich' ­geklärt sind, kann die Berufswahl los gehen. Hierbei ist es wichtig das Berufsfeld genau zu definieren, um die Suche auf eine Richtung ­einzugrenzen.

Kaufmännische Tätigkeiten, Medienbranche, Gesundheitswesen oder das Handwerk – man sollte sich für eine Branche entscheiden. Dann kann im Detail nach passenden Ausbildungsberufen geguckt werden.

Auswirkungen auf das spätere Berufsleben

Die Informationen zu den ­Ausbildungsinhalten und die Ziele liefern einen ersten Überblick. Auswirkungen auf das spätere Berufsleben, ­sollten mit einbezogen werden. Welche Möglichkeiten habe ich nach meiner Ausbildung? Sprich: Weiterbildungsmaßnahmen oder ein aufbauendes Studium.

Wie viel verdiene ich in meiner ­Ausbildung und kann ich mich in der Zukunft finanziell weiter entwickeln? Die aktuelle Wirtschaftslage und die Arbeitsmarktzahlen, sollte man bei seiner Entscheidung beachten.

Genau wie in anderen Bereichen passt sich die Wirtschaft neuen Entwicklungen auch auf dem Markt an. Dadurch entstehen neue Berufe und Ausbildungsangebote. Aber auch alte verschwinden langsam. Immer mehr private Ausbildungseinrichtungen locken mit spannenden Jobangeboten. Die wirtschaftliche Tendenz sollte berücksichtigt werden aber keinesfalls die Berufswahl beeinflussen.

Entscheidend ist bei der Berufswahl ist, was einem wirklich Spaß macht. Hilfe bekommst du vom Berufs- und Informationszentrum (BiZ) der Bundesagentur für Arbeit.

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