Restriktionszone
Arbeitsalltag in der Sperrzone: Was die Blauzungenkrankheit für Unterallgäuer Landwirte bedeutet

Mit zwei Impfungen können Kühe und andere Wiederkäuer gegen die Blauzungenkrankheit immunisiert werden. Allerdings haben Tierärzte gerade große Probleme, genügend Impfstoff zu bekommen.
  • Mit zwei Impfungen können Kühe und andere Wiederkäuer gegen die Blauzungenkrankheit immunisiert werden. Allerdings haben Tierärzte gerade große Probleme, genügend Impfstoff zu bekommen.
  • Foto: Marijan Murat/dpa
  • hochgeladen von Stephanie Eßer

Das Unterallgäu ist seit Februar Teil der sogenannten Restriktionszone. Unter anderem dürfen Landwirte ihre Kälbchen nicht mehr aus der Sperrzone heraus verkaufen – es sei denn, sie sind gegen die Krankheit immun und per Blutprobe auf eine mögliche Erkrankung getestet.

„Das trifft jeden Landwirt ganz massiv“, sagt Martin Schorer, der Unterallgäuer Kreisobmann des Bayerischen Bauernverbands. Viele Allgäuer Milchviehbetriebe verkaufen männliche Kälber, die sie nicht selbst großziehen, an Mastbetriebe in Südeuropa. Schorer schätzt, dass die Bauern durch den Zusatzaufwand etwa 100 Euro weniger pro Fleckviehkalb verdienen, bei den im Unterallgäu gängigeren Rassen Braunvieh und Holstein seien es etwa 50 bis 60 Euro. Betriebe, die ihre Schlachttiere in der Region aufziehen, sind von den Regelungen weniger betroffen. „Wir haben in Kempten und Buchloe Schlachthöfe in der Sperrzone“, erklärt Schorer. Dort habe der Bürokratieaufwand zwar zugenommen – „aber da haben wir ja eh schon viel über uns ergehen lassen.“

Mehr über das Thema erfahren Sie in der Freitagsausgabe der Memminger Zeitung vom 14.06.2019.

Die Allgäuer Zeitung und ihre Heimatzeitungen erhalten Sie

Autor:

David Specht aus Kempten

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