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Anleitung für Eiterbeulen: Halloween-Schmink-Tipps vom Profi

Das amerikanische Kult-Fest Halloween, ursprünglich aus Irland exportiert, ist mittlerweile auch in unserer Region angekommen. Im ganzen Allgäu entstehen Grusel-Häuser. Verkleidete Kinder 'betteln' nach Süßigkeiten. Größere verkleidete Kinder feiern Halloween-Partys.

Und dazu gehört natürlich auch ein ordentliches Outfit: Leiche, Zombie, Vampir, Hauptsache (un)tot. Wie eine schaurig-schöne Maskerade mit einfachen Hausmitteln gelingt, erklärt Christiane Schmidt (29), Maskenbildnerin beim Landestheater Schwaben.

Die Grundlage für ein gut geschminktes Halloween-Gesicht ist zunächst Schminke in den Farben Weiß, Schwarz und Rot. 'Mit Weiß kann man überall dort, wo Knochen sitzen, aufhellen. Schwarz sollte man an Stellen auftragen, die etwas einfallen – wie zum Beispiel rund um die Augen.' Wer mit diesem 'Totenkopf-Prinzip' arbeitet, macht schon mal nichts falsch.

Für klaffende, blutige Wunden eignet sich neben der teuren Theater-Schminke auch handelsübliche Küchen-Gelatine in Pulverform. 'Die Gelatine wird eins zu eins mit Wasser angerührt und für knapp zehn Sekunden in die Mikrowelle gestellt. So erhält man eine dickflüssige Masse, die man mit einem Spatel modellieren kann.'

Am Kunstblut kommt man als lebender Toter nur schlecht vorbei. Wenn die Wunde lediglich rot schimmern soll, kann man roten Lippenstift, oder noch besser: roten Lipgloss verwenden. 'Soll das Blut aber fließen, gibt es keine Alternative zum Kunstblut', erklärt die Maskenbildnerin. Die Kosten bleiben trotzdem im Rahmen. Rund 15 Euro zahlt man bei Online-Händlern für die Schminke, die Gelatine und Kunstblut.

Inspiration für ihre Halloween-Masken holt sich die 29-Jährige hauptsächlich aus Horrorfilmen und -Serien wie der 'Halloween'-Reihe oder 'The Walking Dead'. Man müsse sich einfach ausprobieren. Verschiedenen Farben und Schminken testen. Bedenken hat die Maskenbildnerin nur bei Laien, die mit unbekannten Stoffen experimentieren. 'Gerade bei Silikon oder Kunstblut in Verbindung mit Schleimhäuten, also Nase, Mund und Augen, wäre ich vorsichtig.'

Nicht jedes Kunstblut ist für Schleimhäute geeignet. Ob man allergisch auf bestimmte Stoffe reagiert, sollte man vor dem Schminken an einer kleinen, unauffälligen Hautstelle testen.

Praktikantinnen von all-in.de als Zombie zu schminken ist aber natürlich nicht die Hauptaufgabe von Profi Christiane Schmidt. Normalerweise kümmert sich die Maskenbildnerin um die Schönheit der Schauspieler am Landestheater Schwaben. Narben und Verletzungen gibt es da aber durchaus mal zu schminken, je nach Aufführung.

Autor:

Stephan Michalik aus Kempten

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