Medizin
Ärztemangel: Ärztlicher Direktor aus Memmingen fordert mehr Studienplätze

„Hier ist Handlungsbedarf“: Professor Albrecht Pfeiffer tritt dafür ein, dass mehr Studienplätze für angehende Mediziner geschaffen werden.
  • „Hier ist Handlungsbedarf“: Professor Albrecht Pfeiffer tritt dafür ein, dass mehr Studienplätze für angehende Mediziner geschaffen werden.
  • Foto: Brigitte Hefele-Beitlich
  • hochgeladen von Julia Böcken

Es gibt eine ganze Palette an Ursachen, weswegen die Kliniken mehr Ärzte benötigen als in früheren Zeiten. Ein anderes Arbeitszeitgesetz, höhere Qualitätsstandards, mehr Bürokratie oder Ärzte, die Elternzeit in Anspruch nehmen. Die Zahl der Mediziner am Memminger Klinikum sei seit 1998 um 66 Prozent gestiegen, sagt Ärztlicher Direktor Professor Albrecht Pfeiffer. Im selben Zeitraum habe sich die Zahl der stationär behandelten Patienten dagegen nur um 32 Prozent erhöht.

Wenn sich Pfeiffer an frühere Zeiten erinnert, dann berichtet er von einem harten Arbeitsalltag. „Der Stellenschlüssel war nach heutigen Gesichtspunkten viel zu knapp bemessen. Wegen dieses Mehrbedarfs an Ärzten muss man bayernweit auf viele ausländische Mediziner zurückgreifen“, sagt Pfeiffer. Die Forderung des Ärztlichen Direktors an die Politik: „Wir brauchen mehr Studienplätze.“

Mehr über den Ärztemangel und dessen Gründe erfahren Sie in der Freitagsausgabe der Memminger Zeitung vom 03.08.2018.

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