Austausch
19 neue Strommasten aus Stahl zwischen Lauben und Holzgünz

Die LEW Verteilnetz GmbH, eine Tochterfirma der Lechwerke AG (LEW), erneuert derzeit eine 110-Kilovolt-Hochspannungsleitung zwischen Lauben und Holzgünz. Auf einer Strecke von fünf Kilometern werden insgesamt 19 Hochspannungsmasten aus Stahl errichtet. Die Kosten dafür sind mit 1,3 Millionen Euro veranschlagt.

Die Erneuerung ist laut LEW Teil eines umfassenden Modernisierungsprogramms, das das Unternehmen seit etwa vier Jahren an der Hochspannungsleitung zwischen Memmingen und Meitingen durchführt.

Bis zum Jahr 2017 soll diese Stromtrasse nach Angaben von LEW-Pressesprecher Richard Agerer auf einer Länge von rund 82 Kilometern erneuert sein. Die alte Stromleitung sei << am Ende ihrer wirtschaftlichen Lebensdauer >> angekommen. Da sie aus dem Jahre 1942 stamme, sei eine Modernisierung unumgänglich gewesen. Ziel sei es zudem, die Stromversorgungsqualität zu verbessern. Die neue Trasse werde mit Leiterseilen ausgestattet, die einen größeren Leitungsquerschnitt hätten als die bisherigen und damit mehr Energie transportieren könnten.

Nachdem laut Agerer alle erforderlichen behördlichen Genehmigungen sowie die Zustimmungen der Grundstückseigentümer eingeholt waren, fand im Jahr 2010 eine Vorprüfung durch die Regierung von Schwaben statt. Sie habe festgestellt, dass sich durch die Maßnahme << keine erheblichen Umweltbeeinträchtigungen >> ergeben würden.

Abschluss bis Mitte August

Die Bauarbeiten zwischen Lauben und Holzgünz begannen im April und sollen laut LEW bis Mitte August abgeschlossen sein. Eine Verzögerung von etwa drei Wochen gab es bereits: Drei Falkenpaare hatten sich auf den alten Strommasten häuslich niedergelassen. Bei einem der Vogelpärchen wurde ein Nest mit Eiern gefunden. In Absprache mit den zuständigen Naturschutzbehörden habe man die Bauarbeiten an diesen Tragmasten daher vorübergehend eingestellt, so Agerer.

In den vergangenen Wochen wurden die Betonfundamente geschaffen und die Stahlgittermasten am Boden vormontiert. Ein Autokran kam Ende der Woche zum Einsatz, um die Oberteile der Masten auf die vormontierten Unterteile zu setzen. Zwei bis drei Tragmasten am Tag sollen auf diese Weise aufgestellt werden.

Die abgebauten, fast 70 Jahre alten Masten wandern dann in Richtung Schrotthändler.

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