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Regionalligist FC Memmingen will gegen Garching punkten

Archivbild: Regionalligist FC Memmingen
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Bei der 0:2 Niederlage gegen Bayreuth herrschte im Angriff des FC Memmingen von der Ausbeute her Funkstille, nachdem zuvor in vier Begegnungen gleich zwölfmal getroffen wurde. Im zweiten Regionalliga-Heimspiel in Folge sollen am Samstagnachmittag (14 Uhr) gegen den VfR Garching wieder Punkte her. Der Gegner, der vermutlich ähnlich defensiv wie zuletzt Bayreuth auftreten dürfte, muss dazu erst einmal geknackt werden.

Die Lage: Garching belegte in der vergangenen Saison Rang vier und erlebt nun wie der FCM im Jahr zuvor einen ähnlichen Absturz in den Tabellenkeller, in dem allerdings alles eng beisammen ist. Trainer Daniel Weber sprach nach der jüngsten 0:1 Heimniederlage gegen Rosenheim, dass es bereits „fünf nach 12 sei“. Der VfR ist zwar acht Spiele in Folge sieglos, hat dabei aber immerhin fünf Unentschieden geholt. Bei Memmingen ist die gerade wieder gestartete kleine Erfolgsserie durch die Heimniederlage gegen Bayreuth gerissen. In den vier Rückrundenspielen, die noch vor der Winterpause ausgetragen werden, soll eine neue gestartet und der Platz im vorderen Tabellendrittel behauptet werden.

Der Gegner: Dreh- und Angelpunkt des Garchinger Spiels, das zuletzt mit Fünfer-Abwehr-Kette sehr defensiv ausgelegt war, ist Kapitän Dennis Niebauer (31) – mit sechs Treffer und fünf Vorlagen ist er auch beste Offensivkraft. Über Torhüter Maximilian Engl (20) lässt Weber, trotz 30 Gegentreffern, nichts kommen. Wohl weil der Coach selbst auch Torhüter war. Engl kehrte nach einem Abstecher zu Rot-Weiß Erfurt wieder nach München zurück, wo er bereits für den FC Bayern II spielte.

Das FCM-Personal: Nachdem der Angriff gegen Bayreuth leer ausging, wird sich Trainer Stephan Baierl vermutlich wieder einen neuen Kniff einfallen lassen – ohne, dass er sich dabei in die Karten schauen lässt. Kapitän Dennis Hoffmann könnte wieder eine Option von Beginn an sein. Ansonsten heißt es bei Baierl bekanntlich „Rotation nicht ausgeschlossen“.

Die bisherigen Vergleiche: Im Hinspiel – damals das Auftaktspiel für den FC Memmingen, weil die Begegnung gegen Bayreuth nach hinten verlegt wurde – wurden mit 2:1 die Punkte mit ins Allgäu genommen. Die Neuzugänge Mario Jokic und Fatjon Celani führten sich damals mit frühen Treffern gleich gut ein, der Anschlusstreffer des VfR kam in der 89. Minute zu spät, um der Begegnung eine Wende geben zu können. In der zurückliegenden Spielzeit hat der FCM beide Begegnungen verloren, das war in bislang sieben Treffer auch die beiden einzigen Garchinger Siege.

Hinter den Kulissen: FCM-Co-Trainer Kevin Siegfanz bekam nach den Vorfällen in Pipinsried vom Sportgericht eine Geldstrafe wegen „unsportlichen Verhaltens“ aufgebrummt. In der letzten Minute hatte die Memminger Bank heftig, aber vergeblich ein Foulspiel an Jannik Rochelt reklamiert. Dabei hat Siegfanz den Assisten an der Linie laut Urteil an die Schulter gegriffen. Der Vorwurf den Linienrichter gestoßen zu haben, wurde fallengelassen. Das Berühren der Unparteiischen ist jedoch tabu. Ohne Folgen blieben die Belästigungen der Memminger Ersatzbank durch die einheimischen Fans während des gesamten Spieles. Trotz Aufforderung griff der Pipinsrieder Ordnungsdienst nicht ein. FCM-Funktionär Gottfried Kräften sprach von „untragbaren Zuständen“.

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