Auswärts-Niederlage
Regionalliga: TSV Buchbach – FC Memmingen 1:0

Memmingen verliert Regionalliga-Spiel.
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  • Foto: Ralf Lienert
  • hochgeladen von Holger Mock

Mit einer 0:1 (0:0) Niederlage beim TSV Buchbach geht der FC Memmingen in die dreimonatige Winterpause der Regionalliga Bayern. Für die Gastgeber hat sich damit der Aufwand gelohnt, den Platz von freiwilligen Helfern vom Schnee räumen zu lassen. Die Serie wurde auf sechs ungeschlagene Spiele in Serie ausgebaut, während die Allgäuer nach dem 0:2 gegen den FC Augsburg in er zweiten Begegnung hintereinander Punkt- und torlos blieben. Es ist zwar ein Rückschlag nach der angekündigten Bewerbung für die 3. Liga, aber gleichauf mit dem FC Schweinfurt und SV Wacker Burghausen (jeweils 35 Punkte) bleiben die Memminger weiter in Lauerstellung hinter den Spitzenteams VfB Eichstätt und FC Schweinfurt 05.

„Meine Spieler sitzen in der Kabine und sind vollkommen ratlos, wie man ein solches Spiel verlieren kann“, sah FCM-Trainer Stephan Baierl ein klares Chancenplus für seine Farben. Buchbach gehörte zunächst die Anfangsphase, versäumte es aber einen Treffer zu setzen, wie auch die Memminger, die dann das Heft übernahmen und „brandgefährlich“ waren, wie TSV-Coach Anton Bobenstetter befand. Großartiger Kombinationsfußball war auf dem tiefen Boden nicht möglich. Die besten Möglichkeiten ergaben sich kurz vor der Pause. Einer der langen Bälle erreichte Furkan Kircicek, der aber an Torhüter Egon Weber scheiterte, wie auch Fatjon Celani, der nach einem Patzer der Buchbacher Innenverteidigung blank vor dem Kasten stand.

„Dann kam es, wie es kommen musste. Wir verlieren den Ball vor dem eigenen Tor und dann ist der irgendwie drin“, sah Baierl in der 75. Minute die Felle davonschwimmen. Gerade hatte Jannik Rochelt eine weitere Großchance versiebt, da patzte die Memminger Innenverteidigung. Den Schuss von Sammy Ammari konnte FCM-Schlussmann Martin Gruber zwar parieren, war beim Nachschuss von Thomas Breu aber machtlos. Gleich nach dem 0:1-Rückstand forderte der FCM vergeblich einen Elfmeter für sich. Auf der anderen Seite hätte Aleksandro Petrovic für die Entscheidung sorgen können. Der Versuch, mit der Brechstange die Niederlage noch abzuwenden endete lediglich einen kleinen Kartenfestival. Auch wenn die Niederlage wurmte, zog Baierl ein positives Fazit: „Trotz allem können wir insgesamt zufrieden in die Winterpause gehen."

Die Regionalliga-Runde wird am 2. März 2019 mit einem Heimspiel gegen den TSV 1860 Rosenheim fortgesetzt. Marco Schad und Fatjon Celani (jeweils fünfte Gelbe Karte) nehmen ihre Sperren mit ins NeueJahr. Nach seinem Auslandssemester wird Sebastian Schmeiser bei der im Januar beginnenden Vorbereitung wieder einsteigen. Bei den Langzeitverletzten Jamey Hayse (Unterschenkelfraktur) und Lukas Rietzler (Wadenbeinbruch / Syndesmosebandriss) besteht die Hoffnung, dass sie im Frühjahr wieder eingreifen können.

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