Heimspiel
FC Memmingen vor dem Regionalliga-Wiederholungsspiel gegen den FC Unterföhring

Die Prognose für die Memminger Arena am Mittwochabend: Klarer Himmel, um die 12 Grad, Wind und Regen nicht in Sicht. Beim FC Memmingen haben sich die Verantwortlichen den Wetterbericht vor dem Regionalliga-Wiederholungsspiel gegen den FC Unterföhring (Anpfiff 19 Uhr) ganz genau angeschaut, denn der erste Versuch im August musste wegen eines Unwetters zunächst unter- und dann ganz abgebrochen werden.

In den damals insgesamt ausgetragenen 45 Minuten waren die Gastgeber mehr und mehr am Drücker. Obgleich noch keine Tore gefallen waren, ärgerten sie sich zunächst über die Abbruchentscheidung. Das Wichtigste im Nachhinein war aber, dass im Stadion niemandem etwas passiert ist, nachdem die Schäden drumherum sichtbar wurden. Stürmisch soll es nun bei der Neuauflage allenfalls auf dem Platz zugehen.

Aus Memminger Sicht möglichst mit der gleichen Besetzung wie beim 1:1 Unentschieden am Samstag beim FC Bayern II. 'Das wäre zumindest mein Wunsch', wollte sich Co-Trainer Andreas Köstner mit Chefcoach Stefan Anderl bei der Abschlussbesprechung am Dienstagabend (nach Redaktionsschluss) entsprechend einbringen. Tim Buchmann (Bauchmuskelzerrung) ist allerdings fraglich. Neuzugang Amar Cekic könnte seine Position einnehmen.

Entwarnung gibt es bei Muriz Salemovic, der im Grünwalderstadion mit einer Mittelfußprellung ausgewechselt werden musste. 'Die Schwellung ist glücklicherweise schnell zurückgegangen', lässt Köstner wissen. Lukas Rietzler konnte von der Verletztenliste gestrichen werden. Auch Sebastian Schmeiser ist nach seiner Schulterluxation zum Wochenanfang wieder ins Training eingestiegen. Es sieht so aus, als würde der Abwehrchef um eine Operation herumkommen.

In München hat die Mannschaft taktisch diszipliniert gespielt, wenn auch sehr defensiv, was Bayern-Trainer Tim Walter noch mehr ärgerte, als die Leistung der eigenen, jungen Mannschaft. Die abfällige Äußerung Walters auf der Pressekonferenz 'gegen diese Truppe' nicht gewonnen zu haben sowie die dauernden Verbalattacken gegenüber den Gästen und Schiedsrichtergespann, quittierte der eigentlich immer sehr besonnene Köstner nur mit Kopfschütteln, 'er hätte sich leichter auf seine Arbeit als Coach konzentrieren sollen'.

Der Bayern-Trainer wurde denn auch medial in der Tagespresse dafür kritisiert: 'Walter zog es anschließend einmal mehr vor, sich maßlos über den gegnerischen Trainer und dessen Spielweise zu echauffieren … er täte gut daran, sich endlich der teils unangenehmen Realität im Männerfußball zu stellen.'

Gegen Schlusslicht Unterföhring wird beim FC Memmingen so oder so wieder eine offensivere Variante gefordert sein. Beim Blick auf die Tabelle ist jedem klar, dass für beide Seiten nur ein Sieg zählt. Der FCM, momentan auf einem Relegationsrang, könnte zumindest den Anschluss an die Nichtabstiegsplätze herstellen. Für den Verlierer dieser Begegnung ziehen sportlich dunkle Wolken auf, selbst wenn das Wetter mitspielt.

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