• 15. Mai 2018, 17:34 Uhr
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Fußball-Pressemitteilung
FC Memmingen rüstet sich für Relegation und wartet auf den Gegner

(Foto: Dirk Klos)

Für den FC Memmingen heißt es nach turbulenten Tagen jetzt erst einmal Warten. Die Regionalliga-Relegation beginnt erst am 25. Mai. Gegen wen, wird bereits am Mittwoch feststehen. Auf Drängen des FCM ist die Auslosung vorgezogen worden. Die Paarungen zieht in der BFV-Loge in der Regensburger Continental-Arena Fußballprofi Oliver Hein vom Zweitligisten SSV Jahn Regensburg und wird ab 9 Uhr auf dem Facebook-Kanal des Bayerischen Fußballverbandes live übertragen.

Es wird auf jeden Fall in der ersten Runde gegen einen der beiden beteiligten Bayernligisten gehen, die der FCM beide Freitag bei deren letzten Spieltag mit Spionen vor Ort unter die Lupe nehmen wird. So hat das Warten zumindest den Vorteil, dass die möglichen Gegner direkt und per Videoanalyse ausführlich studiert werden können. Der TSV Rain steht als Südqualifikant bereits fest, spielt noch um die Vizemeisterschaft gegen den punkgleichen SV Pullach, der keine Regionalliga-Lizenz beantragt hat. Der TSV Aubstadt will in Ammerthal mit einem Punkt Platz zwei in der Bayernliga Nord und damit die Relegationsteilnahme absichern. Sonst kommt noch der Würzburger FV ins Spiel.

Auch hinter den Kulissen laufen die Vorbereitungen für die Saisonverlängerung, angefangen von der Busbestellung, dem Kartendruck oder Urlaubsdisposition der Spieler, die sich für die Spieltage in ihrem Job freinehmen müssen. Egal wie der oder die Gegner im Fall einer zweiten Runde heißen werden, rechnen die Memminger mit richtig großen Kulissen in ihrer Arena. Der ganz große finanzielle Reibach wird mit den Entscheidungsspielen übrigens nicht gemacht. Zum einen muss die komplette Logistik bis zum Ende aufrecht erhalten und finanziert werden. Zum anderen werden die Zuschauereinnahmen nach Abzug von Verbandsabgaben, Schiedsrichterkosten und Platzmiete sowohl im Hin- und Rückspiel zwischen beiden Vereinen geteilt.

Der FCM will seinen gewohnten Heimspiel-Standard vom Ticketing mit festen Tribünenplätzen über eine zusätzliche Stadionzeitung bis hin zum Sicherheitspersonal so weit wie möglich auch in der Relegation bieten, muss die Mehrkosten dafür aber selbst tragen und kann sie nicht umlegen.
Was schon feststeht: Laut den BFV-Statuten gelten Dauerkarten in den Entscheidungsspielen nicht mehr, Mitglieder erhalten keine Ermäßigungen und ein Euro pro verkaufter Karte wird an die BFV-Sozialstiftung abgeführt. Der FCM will versuchen, einen Vorverkauf zu organisieren und dass hier die Dauerkartenbesitzer möglichst ihren angestammten Platz sichern können.

Knapp zwei Wochen heißt es nun für Trainer Stephan Baierl den Spannungsfaktor bei den Übungseinheiten hochzuhalten und für die medizinische Abteilung möglicherweise auch die angeschlagenen Sebastian Schmeiser und Fabian Krogler wieder fit zu kriegen. Um Ruhe in Mannschaft und Umfeld zu haben, will der Fußballclub bis zur endgültigen Entscheidung der Liga-Zugehörigkeit keine Personalien in Sachen Abgänge oder möglicher Neuzugänge veröffentlichen.

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