Fußball - Vorbericht
Der FC Memmingen will in Buchbach noch einmal alles raushauen

Symbolbild.

Der Weg im letzten Regionalliga-Spiel des Jahres führt den FC Memmingen (3. Platz / 35 Punkte) am Samstag (14 Uhr) zum wiedererstarkten TSV Buchbach (8. Platz / 30 Punkte), der die letzten fünf Spiele nicht verloren hat. Beide Seiten können mit dem bisher Erreichten vollauf zufrieden sein. Die Buchbacher haben zwei Zähler mehr gesammelt als zum gleichen Zeitpunkt des Vorjahres, Memmingen sogar mehr als doppelt so viele. Das bedeutet plötzlich Aufstiegsträume statt Abstiegsgedanken.

„Memmingen hat aus dem Vorjahr die Konsequenzen gezogen und sich in jedem Mannschaftsteil gut verstärkt“, hat TSV-Trainer Anton Bobenstetter Respekt vor dem, was sich im Allgäu tut, „Hut ab. Und jetzt haben sie sich sogar für die 3. Liga beworben. Das wertet auch die Regionalliga noch weiter auf.“

Nachdem der Klassenerhalt so gut wie eingetütet ist, sorgt die angekündigte Regionalliga-Bewerbung der Memminger jetzt für ein neues Ziel. FCM-Trainer Stephan Baierl spürt dadurch keinen Druck, im Gegenteil: „Jeder Fußballer will das Maximale. Ich auch“. Zu was es am Ende reicht, wird die Zeit zeigen. Der Ehrgeiz des Trainers ist geweckt, den Spitzenteams weiter Paroli zu bieten. Schließlich geht es ja nicht nur um die Meisterschaft, sondern auch um den DFB-Pokalstartplatz, den der bestplatzierte Amateurverein in der Regionalliga erhält.

Bevor der Blick in die Zukunft geht, hat sich Baierl erst einmal mit der Gegenwart beschäftigt. Vor dem Buchbach-Auftritt wurde die Heimniederlage gegen den FC Augsburg II (0:2) aufgearbeitet: „Auch wenn die Runde lang war, nehme ich die Mannschaft in Buchbach in die Pflicht noch einmal alles zu probieren und rauszuhauen“. Ein „Dreier“ wäre bereits der siebte Auswärtssieg der Runde, die Perspektiven für die Frühjahrsrunde dann äußerst aussichtsreich.

Jedenfalls soll es mit einem Erfolgserlebnis in die Winterpause gehen, um sich anschließend über den Jahreswechsel von den Strapazen zu erholen. Apropos Belastung: Amateure, wie der FC Memmingen haben in dieser Saison bereits 24 Begegnungen (21 Punkt- und drei Pokalspiele) ausgetragen. Bundesligist FC Bayern München kommt im Vergleich – trotz Champions-League-Teilnahme – erst auf insgesamt 19 Pflichtspiele.

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