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Finanzen
Banking der Zukunft

Aus dem Gestern ins digitale Heute - Banken im Wandel der Zeit

Die Entwicklung des Bankwesens reicht weit in unsere Geschichte zurück. Angefangen hat alles irgendwie schon in der Jungsteinzeit. Banken gab es damals natürlich noch nicht. Es war die Zeit, als Ackerbau und Viehzucht langsam alltäglich wurden und die Menschen dieser Zeitepoche quasi die Gründer für den Startup des Handels waren und damit einen ersten Grundstein für das spätere Bankwesen gelegt haben. Geld als Bezahlungsmittel gab es auch noch nicht, es wurde getauscht, getreu dem Motto „Ich gebe dir das, was du brauchst und ich bekomme das, was ich brauche. Als die Bevölkerung, dank der zunehmenden Landwirtschaft, immer mehr wuchs, nahm der Tauschhandel ab. Der Handel von Waren hingegen gewann zunehmend an Bedeutung. Bezahlt wurde jetzt mit ganz unterschiedlichen Gegenständen. In der Südsee waren es die schillernden Schalen der Kaurimuscheln, die Sumerer benutzten Gerste als Zahlungsmittel, andere wiederum Steine in unterschiedlichen Größen. Später, als Edelmetalle abgebaut werden konnten, waren es lange Zeit die Münzen aus Gold und Silber, mit denen die Händler ihre Ware bezahlten. Im Frühmittelalter spielte dieses Geld dann aber erst einmal kaum noch eine Rolle, denn mit dem Ende des römischen Reiches kam der Handel fast zum Erliegen. Erst mit den christlichen Kreuzzügen blühte er wieder auf. Da die vielen Münzen, die Händler damals mit sich führten unhandlich waren und zudem Piraten und Räuberbanden lockten, entwickelte sich eine neue Zahlungsart.

Der Wechselbrief wurde eingeführt und erste Banknoten sind entstanden. Städte, wie Florenz und Venedig stiegen dank ihrer strategisch guten Lage zur Handelsmacht auf und in Italien begann das Bankgeschäft zu blühen. Berühmte Bankhäuser, wie die der Medici, erschufen ein weit verzweigtes Netz mit mehreren Filialen in den wichtigsten europäischen Städten. Im späten 14. Jahrhundert hält das Bankwesen dann auch langsam Einzug in Deutschland. Deutsche Kaufleute berichteten von den neuesten Zahlungsmethoden in Italien und gaben dieses Wissen weiter. So auch Jakob Fugger, der Ende des 15. Jahrhunderts in Venedig den Kaufmannsberuf erlernte und später das eigene Familienunternehmen zu einem der bedeutendsten Handels- und Finanzhäuser machte. (Wo in Deutschland war das erste?).

Das alles ist lange her. Das Bankwesen hat sich seither mächtig weiterentwickelt. Girokonten kamen auf den Markt, Bankautomaten wurden aufgestellt und Kredit- und Debitkarten hielten Einzug. Auch die Computerisierung war eine logische Schlussfolgerung, um die Bewältigung des gewünschten Massengeschäftes zu ermöglichen. Die „einfachen“ Handelsbanken für Kaufleute, haben sich im Laufe der Zeit zu einem Bankwesen mit einem komplexen System entwickelt. Heute, im 21. Jahrhundert steht dieses nun erneut vor einer Herausforderung, die Digitalisierung, heißt. Eine Entwicklung, die unser aller Leben mehr und mehr bestimmt und bei der jungen Generation längst Normalität geworden ist.

Das digitale Zeitalter fordert alle Unternehmen und macht so auch vor Banken nicht mehr Halt. Viel ist darüber zu lesen, viel wird spekuliert, wie die Banken der Zukunft wohl aussehen können. Letztendlich hat der Wandel aber schon begonnen. Wurde das Online-Banking noch vor ein paar Jahren eher mit Argwohn und Skepsis betrachtet, nutzen heute immer mehr internetaffine Menschen diesen digitalen Weg für Ihre Buchungen. Auch Kunden, die früher eher eine persönliche Beratung vor Ort bei ihrer Bank suchten, recherchieren heute im Netz. So werden sich nicht nur die Kommunikationswege und die klassischen Bankprodukte verändern, sondern auch neue Prozesse und Strukturen entstehen. Mit Sicherheit haben Banken und ihre Kunden eine spannende, innovative und digitale Zukunft gebucht.

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