Gericht
Ostallgäuer schießt mit Schreckschusspistole auf Flüchtlinge: Bewährungsstrafe

Ein 36-jähriger Ostallgäuer hat im Januar im Treppenhaus eines Mehrfamilienhauses drei Schüsse mit einer Gaspistole abgegeben und damit drei afghanische Flüchtlinge im Alter zwischen 18 und 28 Jahren in Angst und Schrecken versetzt. Im Strafprozess vor dem Kaufbeurer Amtsgericht erklärte der Angeklagte nun, er habe damals in akuter Bedrängnis drei Warnschüsse abgegeben. Die Richterin glaubte allerdings nicht ihm, sondern den Zeugen.

Diese hatten zumindest einen gezielten Schuss in ihre Richtung geschildert. Der bis dato unbescholtene Familienvater wurde der gefährlichen Körperverletzung schuldig gesprochen und zu acht Monaten Haft auf Bewährung und einer Geldauflage in Höhe von 1.000 Euro verurteilt. Die Schreckschusswaffe wurde eingezogen. Das Urteil ist nicht rechtskräftig.

Was die Flüchtlinge in dem Haus gemacht haben und wie es zu dem Vorfall kam, lesen Sie in der Samstagsausgabe unserer Zeitung vom 30.06.2018.

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