• 6. Juni 2018, 10:44 Uhr
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Veranstaltung
Neun Dinge, die es vor dem Ikarus-Festival in Memmingerberg noch zu wissen gibt

Gutes Wetter, ausgelassene Stimmung und elektronische Musik: Die Besucher hatten letztes Jahr beim Ikarus viel Spaß.
Gutes Wetter, ausgelassene Stimmung und elektronische Musik: Die Besucher hatten letztes Jahr beim Ikarus viel Spaß. (Foto: Benedikt Siegert)

Am 7. Juni geht es wieder los: Tausende Elektro-Fans aus ganz Deutschland pilgern nach Memmingerberg zum Ikarus-Festival. Das Festival am Flughafengelände findet dieses Jahr bereits zum vierten Mal statt. Auf den insgesamt sechs Bühnen heizen 80 Künstler den Besuchern vier Tage lang ein. Mit dabei sind unter anderem in der Szene bekannte DJs wie Sam Paganini oder Neelix. Aber auch Musiker, die schon den ein oder anderen Hit in den Charts hatten, wie Ofenbach oder Alle Farben, treten auf.

Vor dem Festival gibt es aber noch einiges zu wissen. Hier das Wichtigste in Kürze:

1. An- & Abreise

Es gibt drei Möglichkeiten anzureisen:

  • Mit dem Zug: Wer mit dem Zug anreist, fährt bis zum Memminger Hauptbahnhof. Von dort aus bringt ein Shuttle-Bus die Besucher alle 15 Minuten zum Gelände und nachts wieder zurück. Die einfache Fahrt kostet drei Euro, hin und zurück kostet der Bus fünf Euro.
  • Mit dem Auto: Wer mit dem Auto anreist, fährt am besten über die A96. Dann an der Ausfahrt "Memmingen Ost" abfahren. Der Weg zum Gelände ist von da an ausgeschildert: Einfach den Schildern mit dem Flugzeug darauf folgen. Wer mit dem Navi fährt, gibt folgende Adresse ein: Am Flughafen 42, 87766 Memmingerberg.
  • Mit dem Bus: Von insgesamt 60 Abfahrtsorten in Deutschland kommen Busse bis nach Memmingen angereist. Hin- und Rückfahrt gibt es schon ab neun Euro. Die Allgäuer haben da ein wenig Pech gehabt: Nur von Kempten aus fährt ein Bus. Alle anderen müssen den Zug nehmen oder selbst mit dem Auto fahren. 

2. Parken

Parkplätze gibt es vor dem Gelände in der Hawanger Straße. Von dort aus läuft man etwa fünf Minuten zum Eingang des Camping-Geländes. Für die Parkplätze werden aber zusätzlich noch Gebühren fällig: Besucher die von Donnerstag bis Sonntag dort parken, zahlen sieben Euro. Alle anderen, die am Freitag oder Samstag anreisen, zahlen fünf Euro.

3. Camping

Auf insgesamt vier Campingplätzen und einem Caravan-Platz können die Besucher ihre Zelte oder den Wohnwagen abstellen. Aber aufgepasst: Das Campen ist bei den Festival-Tickets nicht inbegriffen, man braucht also zusätzlich noch ein Camping-Ticket. Diese sind in drei Kategorien eingeteilt: Je kürzer der Weg zum Festival-Gelände sein soll, desto teurer ist das Camping-Ticket. Wer nicht im eigenen Zelt übernachten möchte, kann sich zum Beispiel ein Tipi oder ein Zelt aus wasserdichtem Pappkarton mieten.

4. Toiletten und Duschen

Dixie-Klos auf Festivals können ganz schön eklig sein. Wer beim Festival nicht auf den Luxus ordentlicher Toiletten und Duschen verzichten möchte, kann sich für sieben Euro eine Klo- und Dusch-Flatrate kaufen. Mit der darf man jederzeit die sauberen Duschen und Toiletten nutzen. 

5. Musik

Boris Brechja, Format:B, Kerstin Eden oder BMG: Insgesamt 80 Künstler treten beim Ikarus-Festival auf. Auf dem Timetable steht, wer wo wann auftritt. Um keinen Act zu verpassen, gibt es dieses Jahr eine App für's Ikarus. In der kostenlosen App "Woov" kann man das Festival als Event hinzufügen. So bekommt man die Karte des Geländes und den Timetable auf's Handy oder kann Gruppen mit Gleichgesinnten beitreten. 

6. Essen

Das vermutlich beliebteste Essen auf Festivals sind Dosenravioli. Die sind schnell warm gemacht und schmecken zur Not auch kalt. Generell ist es klug, keine verderblichen Lebensmittel zu Festivals mitzunehmen. Denn im heißen Zelt und ohne Kühlschrank werden die schnell schlecht. Wer keine Lust auf Fertigprodukte hat, kann sich zum Beispiel bei der Streetfood-Meile auf dem Festival-Gelände durchfuttern. 

7. Gesundheit

Anfang Juni kann es ganz schön heiß werden. Außerdem wird beim Tanzen viel geschwitzt und Alkohol dehydriert zusätzlich. Deswegen ist es wichtig, genug Wasser zu trinken. Literweise Wasser mitschleppen kann man sich aber sparen: Auf dem Camping-Gelände gibt es Trinkwasserstellen, an denen man seine mitgebrachte Flasche immer wieder auffüllen kann.

Für kleinere Notfälle sollten in der Reiseapotheke Aspirin, Pflaster, Oropax, Desinfektionsmittel und After-Sun-Creme nicht fehlen. Für größere gesundheitliche Notfälle stehen Sanitäter und Krankenwagen auf dem Gelände bereit.

8. Lifehacks

Grillen ohne ein großen Sack voll Grillkohle mitzuschleppen, eine Taschenlampe aus einer Wasserflasche oder eine kühlende (Wärm)-Flasche für kalte Tage: In unseren Camping-Lifehacks zeigen wir, wie das Campen auf Festivals gemütlicher wird.

9. Wetter

Die Festivalbesucher sollten für jedes Wetter gewappnet sein. Die Sonne wechselt sich mit Gewitter- und Regenschauern ab. Am Donnerstag warnt wetter.de sogar vor schweren Gewittern. Auch am Freitag kann's zeitweise nass und gewittrig werden. Der Samstag verspricht dann aber Besserung. 

Zur Vorbereitung auf das launische Wetter neben Sonnencreme und Sonnenbrille am besten auch Regencape und Gummistiefel einpacken. 

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