• 13. Februar 2018, 07:26 Uhr
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Familienzwist
Amtsgericht Memmingen: Sohn soll seine 87 Jahre alte Mutter entführt haben

(Foto: Alexander Kaya )

War es eine Entführung oder eine Rettungsmission, die sich am 10. März 2016 in Memmingen abspielte? Die Wahl zwischen beiden Versionen hatte das Memminger Amtsgericht.

Die Anklage hatte Szenen wie aus der Seifenoper zu bieten: Demnach passte der Angeklagte seine Schwester und ihren Mann vor dem Wohnhaus ab, um seine damals 87-jährige Mutter aus deren Obhut zu entführen. Er habe sie 'geschultert' und gegen ihren Willen zum SUV gebracht, mit dem seine der Freiheitsberaubung und gefährlichen Körperverletzung mitangeklagte Frau vorgefahren war.

Der Verteidiger des 50-Jährigen rückte die Geschehnisse in anderes Licht und zeichnete seinerseits ein wenig schmeichelhaftes Bild von Schwester und Schwager des Angeklagten: Sie hätten die Seniorin ohne Absprache zu sich genommen – nicht zuletzt aus Angst, beim Erbe benachteiligt zu werden.

Mehr über die dreistündige Verhandlung erfahren Sie in der Dienstagsausgabe der Memminger Zeitung vom 13.02.2018.

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