• 19. Januar 2018, 11:12 Uhr
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Podcast
Spezialist für bizarre Mordfälle zu Gast in Memmingen: Podcast mit Forensiker Dr. Mark Benecke

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(Foto: Anja Raschke)

Man kennt Dr. Mark Benecke aus Krimi-Dokus wie Medical Detectives und Anwälte der Toten. Der Kriminal-Biologe mit den Tattoos. Einen Podcast mit diesem Mann zu führen, ist eine Herausforderung. In Memmingen hatten wir für all-in.de die Gelegenheit dazu. Im ausverkauften Kaminwerk hat Benecke seinen Vortrag zum Thema Serienmörder gehalten. Vor der Veranstaltung trafen wir uns in einem Nebenzimmer.

Gleich mal vorab: Dieser Podcast ist etwas für Kriminal-Nerds, für Politiker und Politik-Interessierte, Pfeifenraucher, Tätowierte, überzeugte Veganer, für Skeptiker, Wissenschaftler, Geschichts-Freaks, Fernseh-Verweigerer. Und für alle, die spannende und außergewöhnliche Menschen mögen.

Mark Benecke, Forensiker von Weltruf, ist ein dermaßen mehrdimensionaler Mensch, dass es schwierig ist, einen roten Faden zu finden. Interviewt man ihn für ein Tätowier-Magazin, ist es relativ einfach: "Hey Mark, was bedeuten deine Tattoos?" - Geht es nur um seinen Vortrag? "Mark, was macht einen typischen Serienmörder aus?" Aber wenn man den Menschen Mark Benecke kennenlernen will, seine Vielseitigkeit zeigen will, dann wirds zur Herausforderung. Und er macht es einem nicht unbedingt leicht. Gottseidank.

Man ist mit Dr. Mark Benecke, dem weltweit angesehenen Wissenschaftler, sofort per Du. Das entspricht dem Bild, das man von ihm hat. Weitab vom verknöcherten, auf absolute Seriosität pochenden Wissenschaftler vor dem Eiche-Rustikal-Bibliotheks-Schrank. "Stell bitte neue Fragen, sonst langweilen wir uns beide zu Tode." Das stand in seiner Email. Das liest man gerne. Macht den Podcast erst recht zu einer Herausforderung. Vor allem, wenn man die Hunderten von bereits geführten Interviews sichtet, die es mit Mark Benecke bereits gibt. Neue Fragen stellen ist da gar nicht mal so einfach.

Und so verläuft dieser Podcast nicht wirklich so, wie geplant. Umso besser.

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