• 9. August 2018, 07:32 Uhr
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Prozess
Unterallgäuer Wirt beutet Arbeiter mit gefälschten Papieren in seinem Restaurant aus

Symbolbild
Symbolbild (Foto: Britta Pedersen (dpa))

Die Verhandlung im Memminger Amtsgericht hat begonnen – vier von sieben Zeugen sind nicht erschienen. Darunter der Hauptzeuge. „Auf den basiert die Anklage“, sagt der Verteidiger. Seinem Mandanten wird zur Last gelegt, Ausländer eingeschleust zu haben, um sie als billige Arbeitskräfte in seinem Restaurant auszubeuten. Außerdem soll er sie dazu angestiftet haben, sich falsche Dokumente zu besorgen. „Schauen wir mal, wie weit wir ohne den Hauptzeugen kommen“, sagt die Richterin und fährt mit der Verhandlung fort.

Im Einverständnis mit dem Angeklagten und der Staatsanwältin fällt sie ihr Urteil: Das Verfahren wird gegen die Zahlung einer Geldstrafe von 1.800 Euro vorläufig eingestellt. Begleicht der Angeklagte den Betrag nicht innerhalb von sechs Monaten, wird das Verfahren wieder aufgenommen.

Wie der Fall aufgeflogen ist und in welchen Punkten im Prozess Zweifel blieben, erfahren Sie in der Donnerstagsausgabe der Memminger Zeitung vom 09.08.2018.

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